03.06.2019
Al-Kuds-Tag

Berlin - Die Aufregung über die Al-Kuds-Demonstration in Berlin hat sich gelegt. Beim Für und Wieder für ein Verbot der von radikalen Muslimen organisierten judenfeindlichen Demonstration überwog das Argument der Meinungsfreiheit. Das war vielleicht ein Fehler. Zum Verständnis:

Al Kuds ist ein anderer Name für Jerusalem. Mit dieser Stadt haben radikale Muslime besondere Pläne. So prophezeite Präsident Erdogan 2015 vor einer Million Anhänger am Jahrestag der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen ein muslimisches Jerusalem. Dort soll "wieder die Fahne des Islams wehen."

Ein Einpeitscher untermalte die Rede mit "Ihr seid die Generation, die Damaskus und Jerusalem erobern wird." Konstaninopel wurde gewaltsam erobert und ist heute ein Teil Istanbuls. Wie klar muss eine Gewaltandrohung und Kriegshetze denn noch sein, um Demonstrationen dafür zu verbieten? (rb/MF)

 

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