07.01.2019
Gedenktag Charlie Hebdo

Paris - Am 7. Januar 2015 überfallen Bewaffnete die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und töten 12 Menschen, darunter 5 Karikaturisten und den Herausgeber.

Der Hintergrund sind Mohammed-Karikaturen, die das Magazin abgedruckt hatte. Die Täter riefen "Wir haben den Propheten gerächt". Sie waren der Meinung, die Karikaturisten hätten den Propheten Mohammed beleidigt.

Aber einen toten Menschen kann man nicht persönlich beleidigen. Man kann höchstens sein Andenken beleidigen und für diese Fälle gibt es Anwälte und Gerichte. Mit solchen Taten bringen die Fanatiker den Islam als Ganzes in Misskredit. (rb/MF)

Kommentar von Jesses am 07.01.2019

Während sich "der Islam" als weltweit gewalttätigste Religion etabliert, verharrt der Westen in der Betrachtung, "den" Islam gäbe es ja gar nicht, sondern viele einzelne Strömungen. Das ist ungefähr so, wie die Existenz der Mannschaft des 1. FC Bayern zu leugnen. Die besteht ja auch aus vielen verschiedenen Individuen. Besondes im friedensverwöhnten Deutschland sollte man sich alte Parolen wie "getrennt marschieren - vereint schlagen" neu durch den Kopf gehen lassen ..

 

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