Werner Lämmerhirt im Kulturbunker Mülheim (Foto Racoczy)
International Guitar night

Mülheim - Auftritte vor großem Publikum machen ihn immer noch fickerig, bekennt Werner Lämmerhirt. Dabei setzt der fabelhafte Gitarrist, bekannt als Folk-Legende, der neuen Reihe „Mülheim Guitar Night“ ein Glanzlicht auf. Viele wollen ihn hören, jetzt mit deutschen Texten und womöglich noch ausgefeilterer Fingerpick-Technik .. Gern spielt Lämmerhirt geradtaktig und flott - die rasende Zeit wird zum Thema in einem Lied ohne Punkt und Komma ..

Andere Texte arbeiten Verluste ab, miese Fernsehbräuche und Bilder aus einer Jugend in armen Verhältnissen. Ein Leben auf der Straße mit Schlafsack und Gitarre hat Spuren hinterlassen, mehr noch die Vater-Sohn-Konflikte. Heute handeln Lämmerhirts Liebeslieder von der Suche nach Trost. Es gibt keinen Noah, singt er mit rauer Stimme, der uns in seine Arche aufnimmt. Ihn interessieren „Spinner“, die ihren Weg gehen, frei von Selbstzweifeln ..

Ein Psychiater, erzählt Lämmerhirt mit Berliner Witz, habe ihm mal geraten: „Wenn´s dich stört, schreib´s auf!“ Das tut er. Und feilt skrupulös an seiner ganz eigenen Musik. „Auf der neuen CD ist alles astrein,“ wirbt er linkisch. Sie heißt „Harte Zeiten“ .. Am 9. November geben Peter Finger und Kollegen eine „International Guitar Night“ im Kulturbunker. (KStA)


Werner Lämmerhirt im Kulturbunker Mülheim (Foto Racoczy)
Ein Neujahrsfest ohne Silvesterknaller
Mülheim - Eigentlich ist das Millennium schon seit sieben Jahren vorbei - wenn man nach dem gregorianischen Kalender geht. In Äthiopien jedoch ticken die Uhren anders. Laut dem julianischen Kalender der orthodoxen Kirche begann dort das Jahr 2000 in der Nacht vom 11. auf den 12. September 2007 - ein Ereignis, das natürlich auch die äthiopische Gemeinde in Köln gebührend feierte.

Elf Tage nach dem eigentlichen Neujahrsdatum - man ist schließlich in Köln - luden die Afrikaner zu einer Millennium-Gala in den Mülheimer Kulturbunker ein. „Das ist für uns ein wichtiges Ereignis“, sagte Mit-Veranstalterin Tigest Lakew. Das Fest begann schon am frühen Nachmittag: Der Saal war mit Fahnen geschmückt, an langen Tischen saßen festlich gekleidete Äthiopier und deutsche Besucher. Die Gäste konnten sich an einem Buffet mit traditionellem Essen, darunter dem Nationalgericht Injera, bedienen ..

Am Abend fand dann die eigentliche Millenniumsparty statt. Bis in den frühen Morgen feierten rund 200 Gäste zu Klängen der äthiopischen Band „Minyeshu & Chewata“, die extra aus den Niederlanden angereist kam. Der Erlös der Gala ist für einen guten Zweck bestimmt: Ein Teil der Summe soll an die Äthiopienhilfe „Mensch ist Mensch“ von Karlheinz Böhm fließen, ein andere Teil an das Projekt Agape, das sich für Straßenkinder einsetzt. Vorsitzende des Agape-Projekts ist die Mutter von Tigest Lakew .. (KStA, Text und Bild Petra Wischgoll)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
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