06.02.2018
Gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen

Köln - Zum „Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung“ am 06.02. jeden Jahres weist der Bund Deutscher Kriminalbeamter auf die Rolle der Ärzte bei der ausbleibenden Strafverfolgung gegen Eltern hin, die ihre Töchter der Genitalverstümmelung unterwerfen.

Die Straftat kann nur verfolgt werden, wenn die Körperverletzung auch festgestellt ist, was meist durch den untersuchenden Arzt erfolgt. Der aber unterliegt der medizinischen Schweigepflicht und darf seine Feststellung nicht an die Strafverfolgungs- behörden weitergeben.

Folglich will sich die Bundesärztekammer „nicht für die Einführung einer gesetzlichen Meldepflicht bei begangener Genitalverstümmelung minderjähriger Mädchen einsetzen.“ Die Ärzte sollten diese faktische Täterschutz-Haltung aufgeben und sich für den Opferschutz einsetzen. (BDK)

 

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