03.08.2019
Haftung bei Schwarzarbeit

BRD - Privatleute können bei schlecht ausgeführter Schwarzarbeit keine Nachbesserung verlangen. Das entschied der BGH und wies die Klage einer Hausbesitzerin gegen einen Handwerker ab. Der Vertrag sei nichtig.

Handwerker und Hausbesitzerin hatten für das Pflastern der Auffahrt 1800 Euro vereinbart. Das Geld sollte bar, ohne Rechnung und Umsatzsteuer bezahlt werden. Später bemängelte die Auftraggeberin die Arbeit. (Kölnische Rundschau)

Kommentar: Das finde ich ungerecht. Ob der Handwerker eine Rechnung erstellt, Steuern und Sozialbeiträge zahlt oder nicht, hat nichts mit der Qualität der Arbeit zu tun. Pfuscht er, muss er nachbessern UND gemeinsam mit dem Auftraggeber die hinterzogenen Beträge nachentrichten. (rb/MF)

 

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