Graue Wölfe-Studie auf der langen Bank ..

Köln - Die Kölner Sozialverwaltung sagte 2012 zu, eine Studie über den Einfluss rechtsextremer Gruppen wie die Grauen Wölfe auf türkeistämmige Jugendliche in Köln durchzuführen. (KStA, 08.02.12)

Kommentar: Schon 2012 war die Stadt mit der Studie spät dran. Das Land hatte Mittel zur Verfügung gestellt und die Uni Köln als Partner benannt. Dagegen regte sich Widerstand: Der Integrationsrat-Vorsitzende Tayfun Keltek bezeichnete die Grauen Wölfe als Einbildung.

Auch die damalige Sozialdezernentin und heutige Oberbürgermeisterin Reker wollte keine Untersuchung. Dafür setzte es heftige Kritik von Aleviten, Kurden, Aramäern und Armeniern. Genutzt hat es nichts, auch 2019 lässt Köln die türkischen Nationalislamisten in Ruhe. (rb/MF)

Kommentar von Zeitungsleser am 15.02.2018

Zu der Angelegenheit gab es tatsächlich auch eine Pressemitteilung der Stadt Köln. Die ist heute nirgendwo mehr zu finden. Ablage "P" = Papierkorb?

Kommentar von Jesses am 15.02.2019

Die Kritik von Aramäern und Armeniern ist die Kritik von Völkermord- Opfern, das dürfen wir nicht vergessen. Leider verließen sogar Merkel, Gabriel und Steinmeier bei der Resolution zum Völkermord an den Armeniern den Bundestag. Wir interessieren uns scheinbar nur für einen Völkermord, wenn auf dem Grabstein "Deutsch" und "Nazi" draufsteht. Wenn "Türkei" draufsteht, ist Wegducken angesagt ..

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