Beschädigter Schifffahrtsbrunnen, Wiener Platz (rb/MF)
Denkmal, Denkmal, du musst wandern ..

Mülheim - Der beschädigte Schifffahrtsbrunnen am Wiener Platz soll repariert werden. Gleichzeitig wird auch ein neuer Standort diskutiert.  Der bisherige Platz ist ja mehr ein Abstell-Platz.

Die Vorschläge reichen vom Vorplatz Mülheimer Bahnhof, dem Taxiplatz an der Eulenbergstraße, der Auffahrt zur Mülheimer Brücke bis zum Rosengarten im Stadtgarten. Das sind sicher würdige Plätze.

Ein guter Platz wäre die Fläche am Wiener Platz, auf der das "Mülheim 2020"-Denkmal steht. Wofür es steht, weiß kaum jemand. Da es aber viel Geld gekostet hat, ist ein Austausch wenig wahrscheinlich. (rb/MF)

Patient und Doktor, wenn Sie so wollen .. (rb/MF)

Auto nicht mobil ..

Mülheim - Mein Tag beginnt mit einer üblen Überraschung: Das Auto springt nicht an. Tank und Batterie sind voll, die Inspektion gerade frisch, ich bin ratlos. Also den ADAC um Hilfe gebeten.

Der kommt mit Überraschung Nummer zwei, mit dem Lasten-Fahrrad. Der Mitarbeiter findet den Fehler schnell, das war für mich Überraschung Nummer drei: Die Wegfahrsperre lässt sich nicht abschalten.

Der gelbe Engel rappelt ein paar Mal mit dem Schlüssel und da springt der Wagen an: "Machen Sie den auf keinen Fall aus und fahren sie sofort in die Werkstatt." Ich packe für den Rückweg das Rad in's Auto und mache, was er sagt .. (rb/MF)

Bewohnerparken - sozial ungerecht?

NRW - Der Städtetag NRW, ein Zusammenschluss von NRW-Kommunen, setzt sich für eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes ein. Dann können Kommunen die Anwohner- Parkgebühren sozial staffeln.

Das Bundesverwaltungsgericht erklärte die Anwohnerparkgebühren der Stadt Freiburg für rechtswidrig. Nicht die Gebühren von bis zu 480 Euro pro Jahr, sondern die angekündigten günstigeren Tarife für sozial Schwache.

Die Begründung: Anwohnerparkgebühren werden durch Rechtsverordnungen und nicht durch lokale Satzungen bestimmt. Das Straßenverkehrsgesetz lässt den Kommunen keinen Spielraum. Den fordert der Städtetag nun ein. (WDR)

Blitzer am Clevischen Ring in Höhe der Moschee in Richtung Wiener Platz. (Bild Uwe Schäfer)

Blitzer ärgert Bürger

Mülheim - Als "Moderne Wegelagerei“ bezeichnet der Mülheimer Guido Hunstig die Aufstellung einer Geschwindigkeitskontrolle am Clevischen Ring an der Einmündung Markgrafenstraße.

Zwischen der Dünnwalder Straße und der Keupstraße gelte seit kurzem für ihn völlig überraschend auf einem 300 Meter langen Abschnitt Tempo 30. Zudem seien die Hinweisschilder unglücklich angebracht.

Autofahrer würden sie schlicht übersehen. Das Ergebnis: „Der Blitzer verursacht regelmäßig ein „Blitzlichtgewitter“, da die meisten mit Tempo 50 fahren.“ Für Hunstig ist das eindeutig Wegelagerei. (KStA)

Etwas zerknittert vom Versand, aber farbfrisch wie am ersten Tag .. (rb/MF)

Alte Jacke, neu gefärbt

Mülheim - Die blaue Windjacke hat viele Jahre gute Dienste geleistet. Eigentlich ist sie noch in Ordnung, aber die vielen Sonnentage haben ihre Spuren hinterlassen. Das einstmal kräftige Blau ist verschossen.

So richtig mag ich damit nicht mehr unter die Leute gehen. Es gibt Gebrauchsspuren, die ein Kleidungsstück aufwerten, aber in meinem Fall sieht es lumpig und verbraucht aus. Aber irgendwie hänge ich an dem Teil, was also tun?

Ich finde im Internet die Firma Klink und schicke die Jacke hin. Ich bekomme sie im ursprünglich kräftigen Blau wieder zurück. Das Färben kostet 30 EU, der Versand 5,95 EU. Echt preiswert für eine "neue" Jacke, oder? (rb/MF)

Im Auengarten wurden Wildstauden gepflanzt. Als Grabmale werden Findlinge verwendet. (Bild Uwe Schäfer) Friedhof Dünnwald, Holzweg, 51069 Köln-Dünnwald
Friedhof Dünnwald - Bestattungsgarten

Dünnwald - Eine neue Form der Bestattungskultur zieht auf dem Friedhof Dünnwald ein. Auf 2100 qm ließ die Stadt in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner einen Bestattungsgarten anlegen.

In fünf Bereichen werden Varianten der letzten Ruhestätte angeboten. „Urnen und Särge werden in verschiedenen Landschaftstypen beerdigt“, schilderte der Genossenschaftsvorsitzende Zillken bei einem Rundgang.

Das Areal sei in die Bereiche Naturwiese, Auengarten, Rosengarten, Spuren des Lebens und Bauerngarten unterteilt. Jedes dieser Felder sei anders gestaltet. Im Rosengarten gibt es hochwertige Einzelgrabmale. (KStA)

Renault Group, Peter-Huppertz-Straße 5, 51063 Köln-Mülheim (rb/MF)
Mülheimer Leselampen

Mülheim - Die größten Leselampen Mülheim's stehen bei Renault auf der Peter-Huppertz-Straße. Ich finde die im Rahmen der Innenhofgestaltung gelungen. Es stehen sogar Lesestühle dabei, wie aufmerksam.

Die Transformation des schlichten Gebrauchsgegenstands in ein Kunstwerk zeigt aber auch, dass Leselampen allmählich aus vielen Haushalten verschwinden. So, wie die Bücher, die man damit ausgeleuchtet hat.

Naja, "alles fließt", das ist ja seit der Antike wohl bekannt. Nur diese Aussage selbst fließt nicht. Sie ist unverrückbar wahr und unveränderlich zutreffend. Das hab' ich neulich in einem Buch gelesen, im Schein der Leselampe .. (rb/MF)

Dämmerung im Fahrradschuppen .. (rb/MF)

Das Fahrradschuppen-Paradoxon

Mülheim - Ich bin ehrlich dankbar, dass es im Hinterhof unseres Hauses einen Fahrradschuppen gibt. Wenn ich andern Leuten zusehe, die ständig ihr Rad die Kellertreppe rauf und runter schleppen müssen ..

Aber es ist erstaunlich, wer in dem Fahrradschuppen die besten Stellplätze hat. Ausgerechnet die, die wenig oder gar kein Rad fahren. Sie besetzen einmal einen Premiumplatz und das war's. Manchmal für Monate und sogar Jahre.

Und wer nimmt jeden Tag mit den übrig gebliebenen Plätzen vorlieb? Genau die, die eigentlich am meisten einen benötigen: Wer sein Fahrrad täglich benutzt, darf sich auch jeden Tag eine neue Stellplatzlücke suchen .. (rb/MF)

Pfarrer Franz Meurer, eine Betreuerin und Pänz am Höviland-Postamt. Foto Uwe Weiser
Pfarrer Meurer

Vingst - „Wenn alle Pfarrer so wären wie er, dann gingen wir mit wehenden Fahnen voran“, solche Sprüche hört man oft über Pfarrer Franz Meurer. Er ist unkonventionell, kreativ und hat Humor.

Meurer lebt das Evangelium, er tut, was er predigt, und ist für die Menschen da, für Schwache und Arme. Für sie hat er im sozialen Brennpunkt Vingst Hallen gebaut, wo Lebensmittel angeliefert werden, die an Bedürftige verteilt werden.

Oder HöVi-Land, die Ferienfreizeit für Kinder aus Familien, die sich keinen Urlaub leisten können – 600 Pänz vergnügen sich hier jedes Jahr drei Wochen lang. Meurer wurde 2019 mit dem Ehrenring des Rheinlands ausgezeichnet. (EXPRESS)

Bild Stadt Köln.

Kölner Hitze-Portal

Köln - Im Zuge des Klimawandels nimmt die Sommerhitze deutlich zu. Wir erleben Temperaturen von über 40° Celsius. Anhaltende Hitzeperioden heizen manche Stadtquartiere zunehmend auf.

Kinder, Kranke, Alte und Menschen mit Behinderung reagieren besonders anfällig auf Belastungen durch Hitze. Auch bei gesunden und jungen Menschen kann Hitze zu Erschöpfung und eingeschränkter Leistungsfähigkeit führen.

Das wärmere Stadtklima führt zu vermehrten gesundheitlichen Belastungen. Einfache Maßnahmen, wie ausreichendes Trinken und Abkühlung durch Arm- oder Fußbäder können helfen. Mehr dazu auf den Seiten der Stadt. (rb/MF)

Zebrafisch-Pärchen am Berliner Leibniz-Institut für Gewässer- Ökologie und Binnenfischerei. Foto: Eva-Maria Cyrus

Kleine Fische ..

Welt - Beim Angeln will jeder einen großen Fisch an Land ziehen. Aber die größenselektive Fischerei bevorzugt das Überleben kleiner, scheuer Fische. In der Folge müssen sich Fischer und Angler mit immer kleineren Fischen zufrieden geben. (idw)

Kommentar: Der Mensch geht mit seinesgleichen auch so um: In jedem Krieg kommen zuerst die jungen, starken und gesunden Menschen an den Haken. Auch so kann man Nachwuchs züchten, das zeigt das Fisch-Beispiel.

Übrig bleiben viele kleine Fische, die sich unter den Steinen verstecken und jeder Auseinandersetzung aus dem Weg gehen. Wenn man es so betrachtet, wird die heutige Gesellschaft um einiges verständlicher .. (rb/MF)

Viele Fahrten kann man auch mit Bus oder Fahrrad machen. Aber im Autostau scheint es unterhaltsamer zu sein. (rb/MF)

Stau auf den Straßen - Stau in den Köpfen?

Köln - In Köln pendeln so viele Menschen wie sonst in keiner anderen Kommune. Jeden Tag fahren über 260.000 Beschäftigte nach Köln. Fast die Hälfte sind Pendler aus anderen Städten und Kreisen.

Am intensivsten ist der Austausch mit dem Rhein-Erft-Kreis: Fast 18.000 Kölner pendeln dahin und etwa 60.000 kommen aus dem Kreis nach Köln. Das geht aus dem Pendleratlas der Agentur für Arbeit Köln hervor. (Radio Köln)

Kommentar: Sind wirklich alle Fahrten "notwendig"? - "Das Auto wird in 10% aller Fahrten für Strecken unter einem Kilometer, in 50% für Strecken unter fünf Kilometern genutzt", so Ralph Herbertz vom Kölner Verkehrsclub VCD. (rb/MF)

Für manche gehört das Zweite-Reihe-Parken zu den unveräußerlichen Menschenrechten, wie hier auf der Keupstraße in Mülheim. (rb/MF)

Zweite-Reihe-Parken

BRD - Blöd, wenn beim Bäcker kein Parkplatz frei ist. Also kurz in die zweite Reihe gestellt und schnell eingekauft. Aber es gibt enge Grenzen dafür, wer sich wann und wie in die zweite Reihe stellen darf.

Zum Ein- und Aussteigen sowie Be- und Entladen dürfen sie in zweiter Reihe halten, wenn sie dabei niemanden behindern. Grundsätzlich ist das Stoppen neben geparkten Fahrzeugen in diesen Situationen sogar erlaubt. Doch das gilt nur fürs Halten.

Parken dürfen in zweiter Reihe nur Taxis. Und die dürfen dabei wie haltende Autos ebenfalls niemanden behindern. Die Autos dahinter müssen vorbeikommen, ohne dafür anzuhalten. Die Spur sollte also breit genug für zwei Fahrzeuge sein. (KStA)

Es gibt natürlich auch Fälle, die einen restlos überfordern .. (Scherz , ADFC Bayern)

Fremdes Schloss am Rad?

Köln - Hektik oder Schusseligkeit – dass jemand ein fremdes Fahrrad versehentlich mit ankettet, kann schon mal passieren. Laut Roland Huhn vom ADFC darf der Betroffene in so einem Fall tätig werden:

„Der Fahrradbesitzer darf das Schloss von einem Handwerker öffnen lassen und dem Schlossbesitzer die Kosten dafür in Rechnung stellen“, sagt der Rechtsreferent. „Ungeschützt stehen lassen darf man das fremde Rad dann aber nicht“, sagt Huhn.

Entsprechend muss man es wieder anschließen oder sicher verwahren. Man sollte zumindest einen Zettel am Rad mit den Kontaktdaten zurücklassen und erklären, warum es mit einem fremden Schloss gesichert ist oder die Polizei informieren. (KStA)

Wallfahrtskirche, Klosterstraße 6, 51709 Marienheide (Bild Mühlenbäumer / WDR)
Pilgertreffen in Marienheide

Marienheide - Anfang Juli machen sich traditionell viele Pilger aus dem Bergischen auf zur Wallfahrtsoktav nach Marienheide. Die ersten Pilger kamen letztes Jahr aus Lindlar auf dem 15 km langen Pilgerweg zur Wallfahrtskirche.

Für viele eine Tradition, die sie schon aus Kindheitstagen kennen. „Ich freue mich total auf diesen Tag“, erzählt Doris Kisters aus Lindlar. „Das gemeinschaftliche Gehen durch die Natur in der Frühe und die Messe im Anschluss ist wie eine innere Einkehr.“

Es werden auch dieses Jahr wieder viele Pilger erwartet. Vier der fünf Patres, die im Kloster Marienheide leben und die Messen mit den Pilgern feiern, haben christlich-indische Wurzeln. „Marienheide ist ein weltoffener Ort.“, so Küster Gereon Berg. (WDR)

960 Hektar ist das Flughafengelände groß, auf dem Ulf Muuß mit Airport-Spürnase Sandy unterwegs ist. Foto Belibasakis
"Bird Controller" am Flughafen

Porz - Ulf Muuß bezeichnet sich gern als „lebende Vogelscheuche“, er ist „Bird Controller“. „Ich bin dafür zuständig, Vögel vom Flughafen fernzuhalten, zu vergrämen, wie das im Fachjargon heißt“, sagt der 52-Jährige.

Nah an die Start- und Landebahnen und an den Waldrand, auf frisch gemähte Grünflächen mitten im angrenzenden Naturschutzgebiet Wahner Heide. Immer wieder greift er auf der Kontrollfahrt zum Fernglas und hält Ausschau nach potenziellen Gefahren.

„Da, ein Graureiher!“ Harmlos, das Rollfeld ist weit genug entfernt. „Geschossen“, versichert der Berufsjäger, „wird nur im Notfall.“ Pyroakustik wie Pfeifraketen und Böller reichen meist aus, unerwünschte Tiere am Airport zu verscheuchen. (KR)

Polizeipräsidium Köln, Walter-Pauli-Ring 2-6, 51103 Köln (rb/MF)

Aktuelle Kurznachrichten 2023

Liebe Leserinnen und Leser,

wegen einer notwendigen Umstellung in unserer Datenverarbeitung schließen wir das Kapitel "Aktuelle Kurznachrichten". Sie können bei Bedarf gerne in's Kurznachrichten-Archiv gehen:

Kurznachrichten 2023 .. Archiv ..
Kurznachrichten 2022 .. Archiv ..
Kurznachrichten 2021 .. Archiv ..
Kurznachrichten 2020 .. Archiv ..

Bauplatz in Porz-Eil (OSM)

Wohnungsbau in Porz-Eil

Porz-Eil - Vom 01. Juni bis zum 06. Juli 2023 liegen die Pläne für ein neues Wohngebiet öffentlich aus. Es liegt zwischen Leidenhausener, Schubert-, Haydn- und Mozartstraße und südlichem Fußweg.

Das städtebauliche Konzept im Entwurf zeigt eine mit großzügigen Freianlagen durchwirkte Wohnbebauung, die aus einer Mischung von Mehr- und Einfamilienhäusern besteht. Dabei gibt es 30% öffentlich geförderten Wohnungsbau.  

Die Bürger können die Pläne einsehen und Stellung nehmen. Stadtplanungsamt (Stadthaus) Außenstelle, Ladenlokal 5, Willy-Brandt-Platz 2, Köln-Deutz. Eine Terminvereinbarung ist notwendig: 0221 / 221-22806. (Stadt Köln)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
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