Was tun?

Mülheim - Corona hat uns fest im Griff und das Leben hält die Luft an. Schulen zu, Bäder, Ämter und viele Betriebe ebenso. Ich hab's erst richtig kapiert, als ich vor dem geschlossenen Schwimmbad stand. Was tun? Mein Rücken lässt kaum eine andere Sportart zu.

Aber was nutzt jammern? Was geht stattdessen? Die Wohnung aufräumen? Damit werde ich bis zum Ende der Osterferien nicht fertig. Und wenn ich schon zu Hause bleibe, probiere ich jeden Tag ein neues Mittagsrezept aus. Trifft man den Geschmack der Familie, hebt das die Laune deutlich.

Spaziergänge! Jeden Tag einen anderen Weg. Wahlweise auch mit dem Rad. Bücher lesen und Instrumente spielen? Aber gerne. In der Nachbarschaft schauen, wer Hilfe braucht? Das löst auch eigene Beklemmungen. Mir macht der Virus keine Angst, aber unsere Angst vor ihm schon .. (rb/MF)

Kommentar von Redaktion am 22.03.2020

Wir raten nicht dazu, Nachbarschaftshilfe über die sogenannten sozialen Medien in Anspruch zu nehmen. Man sollte Bekannte und Nachbarn bevorzugen. Auch die Kirchen verdienen eher unser Vertrauen: Die evangelische Gemeinde der Friedenskirche in Mülheim bietet praktische Unterstützung, Kontakt über die 0157/33257015.

Die Kirchengemeinde St. Theodor und St. Elisabeth unterstützt die Menschen in Höhenberg und Vingst, indem Gemeindemitglieder Einkäufe übernehmen. Kontakt über die 0177/6538567 oder Mail an: hoevi_hilft@kkg-hoevi.de

"Kölsch Hätz", ein Projekt der Caritas, vermittelt ehrenamtlich Engagierte an Nachbarn im Veedel. Angeboten werden in der Corona-Krise Einkäufe für ältere oder kranke Menschen, Apothekengänge und Telefonate gegen die Einsamkeit. Kontakt über 0221/ 56957816 oder an coronahilfen@caritas-koeln.de

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