02.12.2018
Essen in Pfandbehältern?

Köln - Dabbawala heißen die Essenkuriere in Indien. Sie sind dort zu Tausenden mit Blechnäpfen zu Büros, Arbeitsplätzen oder nach Hause unterwegs. Diese indische Form von Essen auf Rädern spart zweifellos viel Verpackungsmüll.

Die Ratsgruppe „Bunt“ will das auch in Köln und startet eine Initiative für ein Mehrweg-Pfandsystem statt Wegwerf-Müll für Essen-Lieferdienste. „Was in Mumbai klappt, muss doch auch in Mülheim fluppen“ lautet der Tenor des Vorstoßes.

Die Stadtverwaltung soll Möglichkeiten aufzeigen, wie das Indien-Projekt in Köln umgesetzt werden kann. Die ehemalige Piratenpartei führt ein Beispiel in Freiburg an: "Ein Sushi-Restaurant liefert das Sushi auch in Pfand-Metallbehältern." (EXPRESS)

Kommentar von Tropendoktor am 01.12.2018

Ja, aber das Problem mit der Hygiene, höre ich gleich wieder. Was für ein Problem? Die Behälter werden vor dem Wiederbefüllen genau so sorgfältig gespült, wie die Bier- oder Milchflasche ..

Kommentar von Azubi am 02.12.2018

Als Azubi habe ich in der Kantine der Lehrlingswerkstatt von Fleischhauer auf der Vogelsanger Straße (später Underground) die Henkelmänner der Auszubildenden zur Mittagszeit "auf Temperatur" gebracht. Das war völlig normal zu der Zeit. Heute würden die meisten Leute eher die Nase rümpfen ..

 

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