02.12.2019
Essen in Pfandbehältern?

Köln - Dabbawala heißen die Essenkuriere in Indien. Sie sind dort zu Tausenden mit Blechnäpfen zu Büros, Arbeitsplätzen oder nach Hause unterwegs. Das spart zweifellos viel Verpackungsmüll.

Die Ratsgruppe „Bunt“ will das auch in Köln und startete eine Initiative für ein Mehrweg-Pfandsystem statt Wegwerf-Müll für Essen-Lieferdienste. „Was in Mumbai klappt, muss doch auch in Mülheim fluppen.“

Die Stadtverwaltung prüfen, wie das Projekt in Köln umgesetzt werden kann. Die ehemalige Piratenpartei nennt ein Beispiel in Freiburg: "Ein Sushi-Restaurant liefert das Sushi auch in Pfand-Metallbehältern." (EXPRESS)

Kommentar von Tropendoktor am 01.12.2018

Ja, aber das Problem mit der Hygiene, höre ich gleich wieder. Was für ein Problem? Die Behälter werden vor dem Wiederbefüllen genau so sorgfältig gespült, wie die Bier- oder Milchflasche ..

Kommentar von Azubi am 02.12.2018

Als Azubi habe ich in der Kantine der Lehrlingswerkstatt von Fleischhauer auf der Vogelsanger Straße (später Underground) die Henkelmänner der Auszubildenden zur Mittagszeit "auf Temperatur" gebracht. Das war völlig normal zu der Zeit. Heute würden die meisten Leute eher die Nase rümpfen ..

Kommentar von Redaktion am 01.12.2019

Um den Vorschlag ist es still geworden. Ist er auf dem Friedhof der guten Ideen gelandet oder brauchen wir in Köln nur mal wieder etwas länger?

 

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