02.06.2017
Fasten - Krieg gegen sich selbst?

Köln - Eltern einer Kölner Gymnasiastin wollten ihre Tochter vom Schwimmunterricht frei stellen: Sie könnte im Becken oder beim Duschen Wasser schlucken, was im Fastenmonat Ramadan unbedingt zu vermeiden sei.

Die Schulleitung hat den Antrag abgelehnt. Schulen berichten ungern vom Umgang mit solchen Problemen. Wer offiziell nachfragt, erfährt wenig vom Umgang mit fastenden Kindern. Für Mittwoch und Donnerstag sind wieder hohe Temperaturen vorhergesagt.

Dann sitzen nicht ausgeschlafene Kinder in heißen Klassen und trinken nichts. Kein Massenphänomen, aber doch immer wieder Schulalltag, wie Lehrer berichten. Die Einhaltung des Ramadan wird für Muslime dann zur schweren Prüfung. (KStA)

Kommentar von Jesses am 02.06.2017

Wir leben in einer freien Gesellschaft. Jeder darf sich selbst schaden, soviel er möchte: Man darf rauchen und trinken, Fett und Zucker essen, soviel man möchte. Jeder darf auch an irgend etwas glauben, anstatt Bescheid zu wissen. Selbstverständlich darf auch jeder fasten und dürsten, soviel er mag. Es gilt das Toleranzgebot. Trotzdem wäre es interessant zu wissen, wieviele Arbeits- und Verkehrsunfälle in Deutschland durch dehydrierte Muslime im Ramadan verursacht und sorgfältig vor der Gesellschaft verborgen werden?

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