10.06.2017
KVB-Linie O nach Opladen

Mülheim - Von Mülheim bis Flittard werden am Rheinufer neue Wohnungen gebaut. Das bringt steigende Anforderungen an den Verkehr mit sich. Besonders die öffentlichen Nahverkehrsmittel könnten zur Lösung der Probleme beitragen.

So diskutiert man aktuell eine Nord-Süd-Bahnverbindung parallel zum Rhein. Die gab es schon einmal, die Linie O von Opladen nach Köln. Sie fuhr von Opladen bis zum Ubierring und zurück. Ab Mülheim, Düsseldorfer Straße, war die Trasse bis Opladen eingleisig.

Nur an Ausweichstellen konnten die Bahnen aneinander vorbeifahren. Wegen der Zunahme des Autoverkehrs wurde die Linie 1958 eingestellt. Jetzt könnte sie eine Wiederauferstehung erleben. Aktuelles zum Vorhaben über die Links im Servicekasten. (rb/MF)

 

 


Kommentar von Zugezogener am 08.08.2016
Ich komme mir vor, wie bei den olympischen Spielen. Kölner PolitikerInnen und die KVB präsentieren wie Medaillengewinner die Bahnen, die sie selber platt gemacht haben und nun gerne wieder hätten: Bronze: Verbindung von Zündorf nach Mondorf. Gab es schon mal und wurde liebevoll Rhabarber-Schlitten genannt. Der Rhein-Sieg-Kreis hat sogar die Trasse noch und könnte sofort loslegen. Köln hat die notwendigen Grundstücke gewinnbringend verkauft. Silber: Die Linie O. Getreu dem Motto, "Was brauche ich eine Bahn, wenn ich den Bus habe", wurde die Linie eingestellt. Wer kann dann auch ahnen, dass der Verkehr stetig zunimmt? Gold: Ganz klar die Verbindung von Rodenkirchen zum Hauptbahnhof. Mit Kosten, die ins Unermeßliche reichen und der Versenkung der eigenen Geschichte. Die Verbindung gab es übrigens auch schon. Sie ging am Rhein lang und hieß... Rheinuferbahn. Fehlt eigentlich nur noch die Idee, während der Sanierung der Mülheimer Brücke wieder eine Fähre ins Leben zu rufen.
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