München - Vor mehr als zehn Jahren wurden bei dem Nagelbomben- Anschlag in der Keupstraße 22 Menschen verletzt. Ab Montag wird sich der NSU-Prozess mit dem Attentat von 2004 beschäftigen. Das OLG hat dazu Opfer, Ärzte und Gutachter als Zeugen geladen.
Mindestens ein Monat ist für die Aufarbeitung eingeplant. Auch in Nordrhein-Westfalen wird das neue Kapitel des Prozesses mit Spannung erwartet. Die Interessengemeinschaft Keupstraße und ein weiterer Verein haben Busse organisiert und wollen nach München reisen. (rp-online)
Kommentar: Mit dem Attentat beschäftigen sich seit längerem hauptsächlich Außenstehende. Die meisten Geschädigten wollen den Fall nur noch abschließen. Die mutmaßlichen Täter wiederum sind tot. Sie wären aber die einzigen, die noch Entscheidendes zum Fall beitragen könnten. (rb)
Köln - Die KölnBäder erhöhen kommendes Jahr die Tarife, im Schnitt um 5%. 6,20 Euro kostet ein Besuch im Agrippabad. Der Chef der KölnBäder, Berthold Schmitt, hört das Wort Preiserhöhung nicht gerne. Er spricht lieber von „Tarifanpassungen.“ (KR)
Kölns Bäderchef Berthold Schmitt wehrt sich gegen die Kritik, er verdiene zu viel. Laut Monitor bekommt der er ein Jahresgehalt von 230.000 Euro. Vergleichbar liegt das Jahresgehalt seiner Kollegin in Stuttgart bei 85.000 Euro. (ARD Monitor)
Kommentar: Als vergleichsweise kleines Licht einer städtischen GmbH hat Schmitt ein Gehalt wie die Bundeskanzlerin Merkel, hält sich aber nicht für überbezahlt. Ihm täte wohl eine "Realitätsanpassung" mal ganz gut .. (rb/MF)