Mülheim - Zum Projektende von Mülheim 2020 interviewt der Kölner Stadt-Anzeiger den Unternehmensberater Rosenbaum, der mit seinem Büro für Wirtschaft Akzente für das Förderprogramm setzte.
In dem lesenswerten Interview herrscht durchweg Optimismus. Das sollte der eigenen, gut bezahlten Arbeit gegenüber auch so sein. Rosenbaum schränkt die positive Sicht dahingehend ein, dass der Stadtteil zuwenig von der florierenden Wirtschaft profitiere.
In unserer Redaktion wird das Phänomen als "Raumschiff Schanzenstraße" bezeichnet. Neue Arbeitsplätze für "Einheimische" entstehen auch durch Mülheim 2020 nicht, von Migranten geführte Betriebe bilden noch immer nicht aus. Es gibt noch viel zu tun. (rb)
Mülheim - Drogenkonsum neben dem Gotteshaus, urinieren an der Kirchenmauer: Alltag an der Liebfrauenkirche. Aber am Umgang der Gemeinde mit Trinkern, Junkies, etc. gibt es auch Kritik. (KStA)
Kommentar: Jesus warf unliebsame Personen eigenhändig aus dem Tempel. Selbst wenn die Geschichte nicht nachprüfbar ist: Die Kirche hat auf ihrem Grundstück Hausrecht und das Kirchengebäude hat eine klare Zweckbindung:
Hier versammelt sich die Gemeinde zum Gebet, zur Andacht und zu den Gottesdiensten. Die Gemeinde hat jedes Recht, sich gegen asoziales Treiben auf ihrem Grund und Boden zu wehren. Nächstenliebe heißt ja nicht, sich alles gefallen zu lassen .. (rb/MF)