03.01.2018
Gefährliche Orte

Köln - Die Polizei kennt auch in Köln „gefährliche Orte“. Dort können Beamte nach eigenem Ermessen Ausweise und Taschen kontrollieren und Platzverweise erteilen. Die Orte bleiben geheim: „Wir möchten keine Gegend stigmatisieren und unsere Taktik nicht verraten.“

Kommentar: Gefährliche Orte wie Wiener Platz, Kalker Post, Ebertplatz, Ringe und HBF sind allgemein bekannt. Trotzdem wird die Liste gefährlicher Orte geheim gehalten, um diese "nicht zu stigmatisieren." Ganz so, als könne man auch Straßen und Plätze "diskriminieren."

Stimmt, denn gemessen an Zahl und Schwere der Straftaten müsste auch die Keupstraße auf der Liste stehen. Aber die Straße ist entweder Vorzeigestraße für gelungene Integration oder die Straße der Nazi-Opfer. Andere Sichtweisen sind unerwünscht und werden ausgeblendet. (rb/MF)

 

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