Vor der Einführung des Sicherheitsgurts ein häufiges Bild bei Auto-Unfällen. (Bild 123rf.com)
Hirn statt Helm
BRD - Der BGH in Karlsruhe entschied heute, dass Fahrradfahrer, die keinen Helm tragen und bei einem unverschuldeten Unfall verunglücken, trotzdem Anspruch auf vollen Schadensersatz haben.

Sabine Lühr-Tanck war mit dem Fahrrad unterwegs zur Arbeit, als vor ihr plötzlich die Tür eines Autos aufging. Sie schlug mit dem Kopf auf den Asphalt, erlitt eine mehrfache Schädelfraktur und ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Blutungen. (NDR)

Kommentar: Auto- und Radrennfahrer tragen immer einen Helm. Aber im Alltag darf jeder frei entscheiden, ob er einen trägt und dabei sollte es bleiben. Oder können Sie sich eine Helmpflicht für Autofahrer vorstellen? Medizinisch spricht ja alles dafür .. (rb/MF)
Vor der Einführung des Sicherheitsgurts ein häufiges Bild bei Auto-Unfällen. (Bild 123rf.com)

KiBiz-Reform

NRW - Der Landtag NRW hat eine weitere Reform des Kinderbildungs- Gesetzes (KiBiz) beschlossen. Landesweit stehen den KiTas ab 2014/15 zusätzlich rund 100 Mio Euro jährlich für mehr Qualität und zusätzliches Personal zur Verfügung.

Rund 7,4 Mio Euro davon fließen nach Köln. Künftig soll jedes Kind von Anfang an alltagsintegriert sprachlich gefördert werden. Die Mittel für die Sprachförderung bleiben erhalten und berücksichtigen Armutsrisiken und Sprachdefizite der Kita-Kinder. (Stadt Köln)

Kommentar: Die Landessprache ist der Schlüssel für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Wer sagt, Kinder müssten zuerst die Herkunftssprache lernen und dann erst deutsch, argumentiert nationalistisch und erschwert die Integration. (rb/MF)

Vor der Einführung des Sicherheitsgurts ein häufiges Bild bei Auto-Unfällen. (Bild 123rf.com)

Sirenennetz wird erweitert
Köln - Das Land NRW stellt der Köln rund 380.000 Euro für die Erweiterung ihres Sirenennetzes zur Verfügung. Die Berufsfeuerwehr geht davon aus, dass in den nächsten 2-3 Jahren der Ausbau für das gesamte Stadtgebiet umgesetzt werden kann.

Während der Bund nach Ende des Kalten Krieges seine Sirenenanlagen deutschlandweit außer Betrieb setzte, hat die Stadt Köln ihr Sirenennetz als eine der ersten Kommunen in NRW wieder als schnellstes Warnmittel aufgebaut. (Stadt Köln)

Kommentar: Wenn die Stadtspitze für ein Warnsystem freiwillig Geld ausgibt, könnten die Bürger eigentlich beruhigt sein. Sollten sie aber nicht. Denn eine Stadt, die ihre eigene Vergangenheit leichtfertig versenkt wie Köln, ist auch in Zukunft für Überraschungen gut .. (rb)
Vor der Einführung des Sicherheitsgurts ein häufiges Bild bei Auto-Unfällen. (Bild 123rf.com)

Besser reich und gesund ..
BRD - Arbeitslose und Alleinerziehende leiden häufiger unter chronischem Stress als leitende Angestellte und Beamte. Das zeigt eine Erhebung der DAK-Gesundheit unter Menschen zwischen 25-40, wer sich oft überfordert, nicht anerkannt oder von Sorgen geplagt fühlt. (KStA)

Kommentar: Die einen haben relativ sichere Jobs, mehr Geld und weniger schlechten Stress. Denn gebraucht und gut bezahlt zu werden, ist guter Stress. Ständig überfordert, nicht respektiert und mit Almosen abgespeist zu werden, macht dagegen krank.

Aber wer will den alten Mist noch hören: Recht auf Arbeit - Arbeit als Selbstverwirklichung - Stolz auf Arbeit. In diese Mottenkiste wird nur gegriffen, wenn der Krankenstand aus dem Ruder läuft .. (rb/MF)
Vor der Einführung des Sicherheitsgurts ein häufiges Bild bei Auto-Unfällen. (Bild 123rf.com)

Viel Lärm um nichts ..

BRD - Ein unbedachter Spruch von ARD-Kommentator Steffen Simon bei der WM-Begegnung Iran gegen Nigeria sorgte am Montag für Unmut bei den Zuschauern. Der Fußball-Experte meinte: "Die Iraner, das sind Südländer, da ist nicht alles perfekt organisiert." (T-Online)

Kommentar: Italiener sind Muttersöhnchen, Franzosen eingebildet, Russen versoffen und die Polen verstohlen. Alle können mit diesen Vorurteilen gut leben, weil man weiß: Wir mögen uns trotzdem. Aber sag mal was gegen den heiligen Südländer.

Da wird geschimpft, dass das Strafgesetzbuch rot wird. Und alle finden es ok, mit Mist zu werfen. Statt jeden Pups gegen "Südländer" mit blankem Entsetzen und Selbst-Beschimpfungen zu beantworten, könnten wir ein wenig gelassener sein, oder? (rb)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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