11.05.2017
Atombunker Kalk

Kalk - Täglich laufen die Menschen in der U-Bahn- Station Kalk Post an einem Überbleibsel des Kalten Krieges vorbei. In den 70ern wurde hier ein Atom- Bunker eingerichtet. Im Ernstfall wären die Eingänge geschlossen und die Station zum Bunker geworden.

Etwas über 2000 Menschen hätten hier auf 3000 qm nach einem atomaren Schlag 14 Tage überleben können. Die Schutzanlage, umgeben von 1,40m dicken Betonwänden, wäre zum Herzstück des Bunkers geworden. Noch heute sieht es hier aus wie 1980, als die Haltestelle in Betrieb ging.

Schmutz hat sich auf Notstromaggregate, Toiletten und Waschbecken gelegt. Es riecht muffig, hier und da blättert die Farbe, aber sonst hat sich nicht viel verändert. Der Bund hatte für die Anlage 3,3 Mio Mark ausgegeben. Sie wurde 2005 offiziell außer Dienst gestellt. (KStA)

 

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