27.12.2011
Regelmäßige Tätigkeit?
Mülheim - In der Nacht zum Heiligabend wurden zwei junge Männer in Mülheim von einem 17-Jährigen beraubt. Der Räuber hatte erst vor 20 Tagen mit einem Komplizen einen 19-Jährigen am Friesenplatz geschlagen und seine Geldbörse geraubt. Gegen 4.30 Uhr hielten sich die 18-Jährigen in der U-Bahn am Wiener Platz vor dem Bistro auf. "Der Beschuldigte kam auf uns zu und sagte, dass er uns abziehen will.", so der Geschädigte.

"Wir haben das zuerst nicht ernst genommen, bis er meinen Kumpel geschlagen hat und ein Messer aus der Jacke holte. Damit bedrohte er uns und verlangte die Herausgabe des Portemonnaies. Da sich in diesem kein Geld befand, forderte er das Handy. Der 17-Jährige flüchtete mit der Beute in Richtung Buchheimer Straße. Die Beraubten folgten ihm und informierten über den Notruf 110 die Polizei.

Als der Räuber dies bemerkte, ging er mit erhobenen Fäusten auf seine Verfolger zu und beschimpfte diese. Hierbei wurde er von den bereits alarmierten Beamten beobachtet und an der Einmündung Adams / Julius-Bau-Straße festgenommen. In der Vernehmung bestritt er den Tatvorwurf und behauptete, dass die zwei Geschädigten sich den Raubüberfall nur ausgedacht hätten. Ein Richter schickte den 17-Jährigen in Haft. (KR/dr)

 

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