27.12.2011
Gewalt gegen Journalisten nimmt zu
Mülheim / Berlin - Der Einsatz für Informations- und Pressefreiheit hat in diesem Jahr 66 Journalisten das Leben gekostet. Das seien neun mehr als im Vorjahr (2010: 57 Journalisten), teilte die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) mit. Die Zahl der Festnahmen und Entführungen von Journalisten sei ebenso wie die Zahl der Übergriffe gegen Medienmitarbeiter deutlich gestiegen:

"1044 Journalisten wurden seit vergangenem Januar weltweit festgenommen (2010: 535), 1959 wurden angegriffen oder bedroht (2010: 1.374), 71 wurden entführt (2010: 51)." Ein Faktor für den starken Anstieg an Repressionen und Gewalt gegen Journalisten waren die Ereignisse um den "Arabischen Frühling" sowie die Proteste in Ländern wie Sudan, Weißrussland und Uganda. (KStA)

Kommentar: Während man sich in anderen Ländern nach Meinungsfreiheit sehnt, gehen in Deutschland die Zeitungs-Auflagen zurück. Viele Bürger sind politikverdrossen und fühlen sich von der politischen Teilhabe ausgeschlossen. Sie sollten etwas mutiger sein, denn verlorenes Terrain ist nur schwer zurück zu erobern, das zeigt der "Arabische Frühling". (rb/MF)

 

NRW
Startseite Favoriten
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen