22.12.2011
Lärm, Drogen und kein Ausweg
Dellbrück - Die Straßenbahnhaltestelle Dellbrücker Hauptstraße mit Kemperwiese und Spielplatz sowie die Haltestelle Thielenbruch zählen zu bevorzugten Treffpunkten junger Menschen, über die sich viele Anwohner ärgern. Grund für den Ärger sind Lärm und Müll, den die jungen Leute hinterlassen, nun auch in der kalten Jahreszeit.

"In Dellbrück fehlt es an pädagogischen und Freizeitangeboten“, so Andrea Köper vom Jugendamt. So seien viele der Jugendlichen im Sommer zum "Mitternachtssport" in die Dellbrücker Turnhalle gekommen. Doch seit dem Herbst sei die Halle anderweitig belegt und man musste ins Rheingymnasium nach Mülheim umziehen. "Das ist den Jugendlichen zu weit. Sie kommen nicht mehr", sagt Köper. (KStA)

Kommentar: Unsere Gesellschaft behandelt Jugend oft wie ein unplanbares Naturereignis. Die neu gebaute Siedlung Am Donewald z.B. bekam erst 6 Jahre nach der Einweihung ein Jugendzentrum und nach 15 Jahren einen Spielplatz, der den Namen verdient. Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gleichzeitig mit den Parkplätzen anzulegen, das wäre doch mal eine einfache Zielvorgabe. (rb/MF)

 

NRW
Startseite Favoriten
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen