12.12.2011
Lobby Control
Mülheim / Köln - Die Deutsche Bank und ihr Chef Josef Ackermann haben von der Initiative Lobby Control die "Lobbykratie-Medaille 2011" verliehen bekommen. Ein Preis für Unternehmen und Organisationen, die fragwürdige Mittel nutzen, um Politik und öffentliche Meinung zu beeinflussen. Hinter dem Preis steckt LobbyControl aus Köln.

Abschaffen wollen sie Lobbyismus aber nicht. "Schließlich machen wir ja selber Lobbyarbeit", erklärt Mitarbeiter Felix Kamella. Vielmehr gehe es bei LobbyControl darum, das Wirken von Interessengruppen nachvollziehbar zu machen und problematische Entwicklungen aufzuhalten. Das soll durch intensive Medienarbeit und Aufklärung gelingen. (WDR)

Kommentar: Lobbyarbeit ist normal, sie fängt mit der eigenen Familie an und hört in Firma und Verein nicht auf. Wenn aber bestochen, geschmiert und erpreßt wird, ist die Grenze zwischen Klüngel und Kriminalität überschritten. Allerdings ist die Begeisterung der Kölner bei dem Thema recht verhalten. Ist man arrangiert oder resigniert? Manche warten wohl auch darauf, endlich mal geschmiert zu werden .. (rb/MF)

 

NRW
Startseite Favoriten
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen