Mülheim - Computer-Nutzer kennen das: Jahrelang verrichtet die Hardware klaglos ihren Dienst, und plötzlich, von heute auf morgen, ist Schluss. Nur selten kündigt sich der technische Tod durch eine Krankheitsphase an. Festplatten z.B. "klackern" schon mal gerne, bevor sie ihren Geist aufgeben. Bitte, nehmen Sie dieses Geräusch ERNST!
Lassen Sie Arbeit Arbeit sein und machen Sie sofort eine Datensicherung. Wer das einfach ignoriert, kann genau so gut mit verbundenen Augen über die Ringe fahren. Bei uns war es aber nicht die Festplatte, sondern die Maus. War ein gebrochenes Kabel oder die Platine schuld, ist letzten Endes egal. Also aus die Maus und neue Maus.
Was uns aber verwundert, ist das klitzekleine Symbol auf der Verpackung, schauen sie mal das Bild rechts. Vor dem deutschen Text steht ein kleiner, runder Deutschland-Smiley im gewohnten Schwarz-Rot-Grün. Moment mal, wieso Grün? Ist die goldige FDP so aus dem Rennen, dass sogar der Chinese schon Grün bevorzugt? (rb/MF)
Kalk - Neonazis von den sogenannten “Freien Kräften Köln” wollen am kommenden Samstag eine Demonstration in Kalk abhalten. Anmelder soll nach Angaben des linken Netzwerkes "Dazwischengehen" der Pulheimer Neonazi-Führer Axel Reitz sein. Linke Initiativen rufen zur Gegendemo auf mit dem Ziel, den Aufmarsch der Rechten zu verhindern. Treffpunkt ist am Samstag, den 10.12. ab 10 Uhr die Kalker Hauptstraße.
Bereits am 19.11. hatten sich Anhänger von Pro Köln vor dem Polizeipräsidium versammelt, um von dort über die Kalker Hauptstraße bis zur Kalker Kapelle zu ziehen. Pro Köln erklärte, der Aufmarsch richte sich gegen das Autonome Zentrum. Mehrere Hundert Gegendemonstranten fanden sich auf der Kalker Hauptstraße ein. (KStA)
Kommentar: Rechtsextremes Gedankengut gehört genau so bekämpft wie linksextremes. Leider nutzen Auseinander- setzungen, wie sie sich hier wieder ankündigen, der demokratischen Willensbildung wenig. Statt Argumenten werden Beschimpfungen ausgetauscht. Also wird die Polizei die Blocks wieder trennen, wie verfeindete Fußball-Fans. Ein politischer Wettstreit der Argumente ist nicht in Sicht. (rb/MF)