Mülheim - Seine Leidenschaft für Sammelbilder hat am Donnerstag, den 30. Juni, in der Pusteblume in Mülheim einen Jungen (9) zum Ladendieb werden lassen. Der Neunjährige betrat gegen 17 Uhr gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund das Spielwarengeschäft an der Regentenstraße. Als die Beiden auffällig zwischen den Regalen herumschlichen, wurde der Ladenbesitzer (31) auf sie aufmerksam.
Dabei beobachtete er, wie der Knirps eine Packung Sammelkarten an sich nahm und zum Ausgang ging. Als der 31-Jährige ihm zurief, rannte das Kind aus dem Laden. Dem Geschädigten gelang es jedoch, den jungen Täter nach kurzer Verfolgung an seinem Rucksack zu ergreifen, wobei sich der Langfinger unter Einsatz seiner ganzen Körperkraft wehrte.
Trotz erheblichen Widerstands konnte der 31-Jährige ihn jedoch ins Geschäft zurückbringen. Auch hier war der Schüler nicht zu bändigen. Er schrie und schlug um sich und stieß drei Warenständer um. Außerdem kratzte und kniff er den Geschädigten, der schließlich die Polizei verständigte.Die Beamten übergaben den Jungen seinem Vater.
Köln - Vor wenigen Wochen feierte die Stadt den Bau der 20.000. Wohnung, die durch die Schließung einer Baulücke entsteht. Eine Tatsache, die Rolf Stamm, Leiter des 1990 gestarteten städtischen Baulückenprogramms, als Erfolg wertet. Gleichzeitig dämpft er allerdings die Erwartung, dass die Fortschritte der vergangenen 20 Jahre in ähnlichem Tempo fortgesetzt werden können.
Jeder, der eine Baulücke schließen wollte, habe dies getan, sagt der Mitarbeiter des städtischen Bauaufsichtsamtes. "Übrig bleiben die schwierigen Fälle." Das heißt: Es wird immer mühsamer, die verbleibenden Flächen zu bebauen. Von den ursprünglichen rund 5.750 erfassten Grundstücken, sind nach Angaben der Stadt noch 2.500 offen, mit einem Potenzial von etwa 15.500 Wohnungen. (KStA)
Kommentar: Auch in Mülheim sind noch Nachkriegs-Baulücken zu sehen, wir haben darüber berichtet. Zwei besonders schöne Exemplare sind auf der Frankfurter Straße 60 und der Buchheimer Straße 48 zu sehen. Beide Straßen sollen ja im Laufe des Strukturförderprogramms Mülheim 2020 eine Aufwertung erfahren. Da sollte man die Hauseigentümer nachdrücklich ansprechen und einbeziehen. (rb/MF)
Mülheim - Am Samstag, 2. Juli 2011, findet in Köln-Mülheim das Stadtteilfest auf dem Marktplatz an der Berliner Straße statt. Ausrichter ist der Nachbarschaftsverein "nachbarschaft köln mülheim nord" e. V. Die Nachbarschaft ist herzlich eingeladen, ab 14 Uhr gemeinsam mit den örtlichen Kindergärten, Schulen, dem Seniorenheim und kulturellen Einrichtungen zu feiern.
Mit dabei ist erneut die Sauberkeits-Initiative "Hallo Nachbar, danke schön" des städtischen Umweltamtes. Die Projektpartner, unter ihnen auch der Nachbarschaftsverein, schicken diesmal wieder die "Saubermänner" des Aktionstheaters "ensemble finesse" ins Rennen. Sie werden sich den ganzen Nachmittag unter die Besucherinnen und Besucher mischen und Denkanstöße zum Müllverhalten geben.
Spaß und Unterhaltung sollen auf dem Stadtteilfest im Vordergrund stehen und die kulturelle Vielfalt des "Veedels" zum Ausdruck kommen. Es gibt ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot, außerdem präsentieren sich viele Vereine und andere Institutionen mit Info-Ständen. Mit unterschiedlichen Rock-und Popbands geht das Fest auf dem Marktplatz am Abend zu Ende. (Stadt Köln)