Kardinal Meisner
Meisner kritisiert Abtreibungs-Praxis
Müheim / Köln - Erzbischof Meisner hat die Abtreibungs-Praxis in Deutschland scharf kritisiert. Wer um die Zukunft besorgt sei, solle sich mehr um dieses Thema kümmern, als um die Energiewende. Atomkraft stelle keine existenzbedrohende Gefahr mehr dar. "Wir steigen aus der Kernkraft aus, aber durch Schwangerschafts - Abbrüche würden jeden Tag  zehn Klassenzimmer ausgelöscht." (Radio Köln )

Kommentar:
Atomkraft ist also keine existenzbedrohende Gefahr. Das dürften einige Tausend heimatlose und verstrahlte Japaner anders sehen. Von den hunderttausend Tschernobyl - Toten ganz zu schweigen. Und Hiroshima hatte doch auch mit Atom zu tun, oder sieht die Kirche das anders?

Es sind die Mütter, die eine Entscheidung zwischen sich und dem Kind treffen müssen. Viele machen sich deswegen lebenslang Vorwürfe. Zwar bietet die katholische Kirche Beratungen an, verweigert aber den Beratungsschein für eine Abtreibung. Das ist nichts weiter als "schein-heilig". (rb/MF)
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Zuwanderungs-Probleme
Mülheim / Köln - Wenn nichts unternommen wird, ist die Wahner Heide bald ein Wald aus "Später Traubenkirsche". Zugleich wird das Grün an Kölner Straßenrändern vom Japanischen Staudenknöterich beherrscht. Der Riesen-Bärenklau prägt das Bild auf Waldlichtungen und in den Parks, "wo Nilgänse die Stockente verdrängt haben und sich die Wasserfläche nur noch mit Rotwangenschildkröten teilen.

Die heimische Natur ist bedroht durch immer mehr fremde Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil auch eine Gefahr für den Menschen sind. Man tröstet sich mit den positiven Seiten der Globalisierung: den Mandarin-Enten z.B., die man an immer mehr Kölner Gewässern sieht. Die sind einfach nur hübsch. (KR)

Kommentar: "Einfach hübsch" löst aber keine Probleme zwischen den Menschen. Die Keupstraße z.B. hat sich in wenigen Jahren von einer Multi- in eine türkische Monokultur verwandelt. Die Frankfurter Straße macht die gleiche Entwicklung, Berliner und Bergisch Gladbacher Straße sind längst abgehakt. Viele Einheimische finden das nicht "hübsch", sondern einen Verlust von Heimat. (rb/MF)
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Freispruch
Mülheim / Köln - Das Urteil kam für niemanden überraschend. Obwohl die beiden Angeklagten Erich L. (57) und Ewa S (49). wegen eines Kapitalverbrechens auf der Anklagebank saßen, stand der Freispruch schon seit Wochen im Raum. "Der Sachverhalt der Anklage konnte in der Hauptverhandlung nicht festgestellt werden.", sagte der Vorsitzende Richter im Mordprozess um das Rosenmädchen.

Die Angeklagten erhalten eine Haftentschädigung von jeweils rund 4500 Euro. Die Staatsanwältin, die für beide Angeklagte wegen Anstiftung zum Mord und Mittäterschaft lebenslange Haft forderte, hat bereits Revision angekündigt. Erst 1996 wurde die Leiche der 19-jährigen Polin Josefa W. nahe eines Rosenfeldes an der niederländischen Grenze entdeckt.

In dem vier Monate dauernden Prozess waren die beiden Angeklagten bereits nach zwei Monaten aus der Haft entlassen worden mit dem Hinweis, dass eine Verurteilung "eher unwahrscheinlich" sei. Der Hauptbelastungszeuge K. war in der Untersuchungshaft drei Monate nach seinem Schuld-Eingeständnis an Herzversagen gestorben. (KStA)
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Unfall mit der Linie 4
Müheim - Da ärgern sich Straßenbahn-Passagiere und Autobesitzer zugleich: Am Mittwochnachmittag krachte eine Bahn der Linie 4 in Mülheim in einen teuren Audi. Nahe der Keupstraße kam es zu dem Crash, sowohl die Bahn, als auch der Audi wurden schwer beschädigt.

Die Folgen des Crashs: Die KVB und ihre Kunden kämpften mit Verspätungen und auch im Autoverkehr kam es zu Behinderungen entang des Clevischen Ringes bis hin zum Rendsburger Platz. (EXPRESS)

Kommentar: Der Kreuzungsbereich Keupstraße / Clevischer Ring stellt sich immer wieder als Unfall-Schwerpunkt heraus. Das Unfall-Foto lässt die Vermutung zu, dass der Audi-Fahrer, von der Markgrafenstraße kommend, verbotenerweise links in die Keupstraße einbiegen wollte und dabei mit der Straßenbahn kollidierte. (rb/MF)
Kardinal Meisner

20.000 Autoreifen brannten
Mülheim / Erftstadt - In einem Reifenlager in Erftstadt-Liblar haben in der Nacht rund 20.000 Autoreifen. Die Feuerwehr war mit rund 200 Kräften im Einsatz. Mittlerweile ist das Feuer gelöscht. Die Warnung an die Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, hat die Feuerwehr inzwischen aufgehoben. Bei den Messungen der Luft seien keine Schadstoffe registriert worden. (WDR, 29.06.11)

Kommentar: Haben Sie schon einen Autoreifen brennen sehen? Nun sind in Liblar 20.000 (!) Reifen in Brand geraten. Aber Schadstoffe seien in der Luft nicht gemessen worden. Das grenzt an ein Wunder. Oder gilt die Devise: Solange die Vögel nicht tot vom Dach fallen, besteht keine Gefahr für die Bevölkerung?

Dieser entspannte Umgang mit Umwelt-Unfällen liegt am schwierigen Nachweis von Ursache und Wirkung. Schon kurze Zeit danach ist es schwer, Erkrankungen mit ihnen schlüssig in Verbindung zu bringen. Und im Zweifelsfall lässt sich bestimmt eine Vorerkrankung diagnostizieren, das wäre doch gelacht, ha, ha, hust, hust .. (rb/MF)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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