Radfahren in Köln
Köln tritt gerne in die Pedale

Mülheim / Köln - Seit 2008 wird auf der Zülpicher Straße, am Neumarkt, auf der Deutzer Brücke und der Hohenzollernbrücke das Radfahreraufkommen rund um die Uhr und Tag für Tag gezählt. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass der Radverkehr in Köln auch in 2010 weiter an Bedeutung gewonnen hat. (Stadt Köln)

Kommentar: Die Nachricht ist erfreulich und verwundert nicht. Nimmt doch der Freizeitverkehr mit dem Fahrrad seit Jahren zu. Auch Aktionen wie "Mit dem Rad zur Arbeit" haben Jahr für Jahr mehr Teilnehmer. Ein wachsendes Gesundheitsbewußtsein und steigende Spritpreise werden die Entwicklung weiter antreiben.

Die Stadtverwaltung reagiert darauf mit vermehrtem Bau von Radständern, Fahrrad-Schutzstreifen und Aufstellflächen an Kreuzungen. Die Kölner Polizei sieht nur die steigende Zahl von Unfällen und folgert daraus lediglich eine steigende Zahl von Regel-Übertretungen. Das ist zu kurz gedacht. (rb/MF)

Radfahren in Köln

Der Standkontrolle entkommt keiner
Mülheim / Köln - Einige haben es sichtlich eilig. Wollen aus der Bahn huschen und starren dabei angestrengt aufs Handy. Wichtiger, geschäftiger Gesichtsausdruck. Die Leute in den dunkelblauen Uniformen lassen sich davon nicht beeindrucken. Aus dieser Bahn kommt jetzt keiner raus. 20 KVB-Kontrolleure auf einmal, dazu sechs Polizisten plus Leute vom Ausländeramt - da ist der Weg auf den Bahnsteig blockiert.

Und wenn doch einer durchwischt, warten vor der Treppe zwei Polizisten. "Wir sichern hier ab, wenn einer flitzen gehen will", sagt einer der Beamten. Sein Grinsen sagt: Hier geht keiner flitzen. Die KVB nennt diese Aktion "Standkontrolle". Das trifft es, denn erstmal steht alles. Solange nicht alle Fahrgäste kontrolliert sind, fährt die Bahn nicht weiter. (KR)

Kommentar: Die Kontrollen nutzen nichts, die Strafen schrecken nicht. Man kann beides verschärfen, wenn man unbedingt Krieg will. Man kann sich den Stress auch sparen, Bahnfahren frei geben und über eine neue Finanzierung nachdenken. Eine Nahverkehrsabgabe für jeden Kölner in Höhe von 40 Euro monatlich und alle kriegen eine übertragbare Jahreskarte. Touristen zahlen extra und die KVB schreibt schwarze Zahlen. (rb/MF)
Radfahren in Köln

Zeugen halfen
Mülheim - Am Sonntagmorgen (17. April) ist ein Kölner (29) in Mülheim von mehreren Personen geschlagen und getreten worden. Schwer verletzt musste er in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 4 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, weil sie eine Personengruppe auf der Berliner Straße beobachteten, die auf einen jungen Mann einschlug und trat.

Sogar als die Person schon auf dem Boden lag, sprang ein Angreifer ihm auf den Kopf. Nach Angaben der Zeugen soll der Angegriffene bewusstlos gewesen sein. Kurz darauf hätte er sich wieder aufgerappelt und wurde von einem der Täter auf die Straße gestoßen. "Die Fahrerin eines sich nähernden Autos konnte nur durch eine Vollbremsung das Überrollen des Verletzten verhindern," schilderte ein Zeuge.

Als die Zeugen dem Verletzten zur Hilfe eilten, rannten die Täter in Richtung Rixdorfer Straße davon. Aufgrund der guten Personenbeschreibung gelang es der eingesetzten Streifenwagenbesatzung einen Verdächtigen (26) in Tatortnähe zu stellen. Der einschlägig in Erscheinung Getretene wurde vorläufig festgenommen, er hat keinen festen Wohnsitz. (pe)
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Bewaffneter Raub
Stammheim - Am Nachmittag des 17. April hat ein bislang Unbekannter zwei Männer (20, 19) in Köln Stammheim beraubt. Gegen 15.45 Uhr warteten die beiden Geschädigten an der S-Bahn Haltesstelle Stammheim auf die Bahn. "Der Mann kam auf uns zu und bedrohte uns mit einem Messer.

Dabei forderte er die Herausgabe unserer Handys", so der 20-Jährige gegenüber den später alarmierten Beamten. "Nachdem wir ihm unsere Mobiltelefone gegeben hatten, flüchtete er in Richtung Düsseldorfer Straße". Der circa 25 Jahre alte Räuber ist etwa 175 bis 178 Zentimeter groß. Er hat schwarze nackenlange Haare und eine dünne Statur.

Sein rechtes Auge war blutunterlaufen. Bekleidet war er mit einer blauen Jeans und einem dunklen Oberteil. Nach Angaben der Beraubten hat der Täter ein ungepflegtes Erscheinungsbild. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0221/229-0 entgegen. (dr)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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