Tatort in Buchheim (rb/MF)
Tod nach heimlicher Geburt
Buchheim - Was geht in einer jungen Mutter vor, die ihr Kind heimlich in der Wohnung zur Welt bringt, das Baby in ein Laken wickelt und sich dann nicht weiter darum kümmert? Tabea B. (26) wird auf diese Frage eine Antwort geben müssen. Seit gestern wird ihr vor dem Landgericht der Prozess wegen Totschlags gemacht ..  Am ersten Verhandlungstag beim Verlesen der Anklage. Über das Familiendrama, das sich hinter der Tat verbirgt, sollen die nächsten Prozesstage Auskunft geben.

Im Ermittlungsverfahren hatte die aus den neuen Bundesländern stammende Angeklagte bereits erklärt, sie habe sich so geschämt, weil das Kind nicht von ihrem Mann sei. Deswegen hatte sie dem Ehemann die erneute Schwangerschaft verheimlicht. Auch die beiden jüngsten ihrer drei Kinder, damals ein und drei Jahre alt, haben den Aussagen im Ermittlungsverfahren zufolge andere Väter. Lediglich das älteste, fünfjährige Kind stammt von dem Ehemann. Er soll sich laut Anklage allerdings um alle drei Kinder der 26-jährigen Mutter rührend gekümmert haben.

„Es ist eine schreckliche Geschichte, und es tut ihr sehr leid. Alle Beteiligten wären froh, wenn man das Geschehen rückgängig machen könnte,“ erklärte der Verteidiger von Tabea B. am Rande des Prozesses. (Kölnische Rundschau, Harriett Drack)

Tatort in Buchheim (rb/MF)

Plötzlich auf die Straße gelaufen
Höhenhaus - Mit einem Schleudertrauma und mehreren Hautabschürfungen ist ein kleines Mädchen nach einem Verkehrsunfall am Donnerstag (11.10.) in Köln-Höhenhaus in ein Krankenhaus eingeliefert worden.Am Nachmittag fuhr ein 79-jähriger Autofahrer über die Straße Am Flachsrosterweg. Da ihm nach eigenen Angaben bekannt war, dass hier viele Kinder spielen, fuhr er mit seinem Audi sehr langsam.

Plötzlich erkannte er die Schülerin, die ohne auf den Verkehr zu achten, über die Fahrbahn lief. Dies wurde auch durch Zeugen bestätigt. Obwohl er sofort bremste, wurde das Mädchen (6) von dem Wagen erfasst. Zur Behandlung ihrer Verletzungen musste sie stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. (gk)
Mülheimer Brücke, aus jeder Perspektive ein Prachtstück (rb/MF)
Neubau statt Sanierung
Mülheim - Die kölnische Rundschau hat sich mit Gerd Neweling, dem Leiter des Amtes für Brücken- und Stadtbahnbau über notwendige Arbeiten an der Mülheimer Brücke unterhalten. Es seien besonders die Betonrampen auf Mülheimer Seite, die erneuert werden müßten, was sehr zeitintensiv ist. Linksrheinisch könne wegen der Stahlkonstruktion der Rampen vieles vorgefertigt werden, das ginge schneller. Er warnt allerdings davor, lediglich einer Sanierung den Vorzug vor einem Neubau zu geben: “ dann müssen wir in 8-10 Jahren erneut sanieren. Bei einem Neubau hätten wir mindestens 50 Jahre unsere Ruhe.”

Zumindest kurzfristig wäre für die Verkehrsteilnehmer eine Sanierung attraktiver, weil der Verkehr mit Einschränkungen weiter fliessen kann. Bei einem Neubau käme man um eine monatelange Vollsperrung nicht herum. Einen exakten Zeitplan gäbe es noch nicht, vermutlich sollen 2009 die Bauarbeiten beginnen. (Kölnische Rundschau, Nabil Hanano)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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