Ashin Sopaka und Christoph Mülln, Foto NRhZ
Kampf in Mülheim gegen die Militärjunta
Mülheim - Die nach außen getragene Gelassenheit von Ashin Sopaka täuscht über seine innere Unruhe hinweg. Für den burmesischen Mönch kann es zurzeit gar nicht schnell genug gehen. Denn der 30-Jährige ist rund um die Uhr damit beschäftigt, von seiner Wohnung in Mülheim aus zum Widerstand gegen das brutale Militärregime in seiner Heimat beizutragen. Es ist ein Kampf gegen das Vergessen: „Die Nachrichtensperre des Regimes wirkt. Es wird kaum noch über Birma berichtet“, sagt Sopaka ..

Selbst etwas tun kann er nur noch aus dem Ausland, denn zurück kann er nicht. Vor vier Jahren musste Sopaka aus seinem Land fliehen. Die Polizei suchte nach ihm, weil er Proteste gegen die Regierung organisiert hatte. In Deutschland bekam er wegen politischer Verfolgung in seiner Heimat schnell Asyl. Nach Köln kam er, weil es hier eine burmesische Gemeinde gibt.

Hier ist der Bettelmönch nicht ganz alleine. Franziska Oertle und Christoph Mülln unterstützen ihn in seinem Kampf, haben ihm eine Homepage eingerichtet und koordinieren seine vielen Termine .. Sopaka wird heute, am 03.10. ab 14 Uhr eine Demonstration vom Wiener Platz zum Dom anführen. Dass dies am Tag der Deutschen Einheit geschieht, ist kein Zufall. „Die Deutschen haben den Fall der Mauer damals auch durch friedliche Proteste erreicht. Auch die Mauern des Regimes sollen irgendwann friedlich zum Einsturz gebracht werden.“ (Kölnische Rundschau, Lars Hering,

Ashin Sopaka und Christoph Mülln, Foto NRhZ
Tag der offenen Moscheen
Mülheim - Am 03.10. ist, wie in den letzten Jahren immer am Tag der deutschen Einheit, der Tag der offenen Moscheen in Köln. Bei der stattlichen Anzahl von Moscheen in Mülheim böte sich hier eine gute Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen. Auch die repräsentative Islah-Akademie auf der Ackerstraße in Mülheim konnte in der Vergangenheit besichtigt werden.

Die List der teilnehmenden Moscheen können Sie von der Homepage von DITIB herunterladen, siehe Servicebox rechts. Die Auftaktveranstaltung findet heute, 02.10.07, in den Räumen der DITIB, Venloer Straße in Ehrenfeld ab 14 Uhr statt.

Soviel vorab: Allgemein bekannt dürfte die Vorschrift sein, vor Betreten der Moschee die Schuhe auszuziehen. Gebetet wird in Richtung der Kaaba in Mekka. In Köln kann in dieser Himmelsrichtung auch schon einmal eine türkische Fahne hängen. Frauen beten hinter den Männern, abgetrennt in eigenen Räumen oder auf einer Empore. Ihre Gebetsräume sind häufig deutlich schlichter als die der Männer ausgestattet. Die Erlöse aus dem Verkauf von Werbematerial werden u.a. für die Zwecke der islamischen Missionierung verwendet. (rb/MF)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
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