Zu viel nasser, schwerer Schnee, das Gewicht wurde zu viel für das Flachdach: Diese Garagenüberdachung auf der Regentenstraße stürzte ein. Foto: Thomas Banneyer
Schnee bringt Dach zum Einsturz
Mülheim - Rumms, da lag das Dach. Der nasse Schnee war zu schwer für die Überdachung der Garagen auf der Regentenstraße, es stürzte ein. Anfängliche Befürchtungen, es könnten noch Personen unter der zusammengefallenen Stahlkonstruktion liegen, bestätigten sich nicht. Das war nicht der einzige Schnee-Einsatz für die Feuerwehr am Mittwoch.

Fast im Minutentakt wurden die Wehrleute gerufen, um herabrutschende Schneemassen auf Häusern und damit die Gefahr von Dachlawinen zu bannen und Eiszapfen von Regenrinnen zu entfernen, die abfallen und Passanten verletzten könnten. "Es kamen so viele Anrufe, dass wir die Kollegen vom Ordnungsamt zu Hilfe riefen“, so Feuerwehrsprecher Bernd Geßmann.

"Die haben sich die Häuser angesehen und eine Gefährdungsliste angefertigt, wo zuerst geräumt werden muss." Der Einsatz der Feuerwehr als Schnee-Schipper wird teuer für die Hausbesitzer, deren Pflicht es ist, das Dach räumen zu lassen: Ab 250 Euro. "Je nachdem, wie lange wir brauchen, wie viel Personal und welches Gerät eingesetzt wird. Ein Dachdecker ist günstiger!" (EXPRESS)

Zu viel nasser, schwerer Schnee, das Gewicht wurde zu viel für das Flachdach: Diese Garagenüberdachung auf der Regentenstraße stürzte ein. Foto: Thomas Banneyer

Anschlag vereitelt
Dänemark -  In Dänemark sind vier Terror- Verdächtige festgenommen worden, ein fünfter in Schweden. Den Männern wird vorgeworfen, einen Anschlag auf die dänische Zeitung "Jyllands-Posten" geplant zu haben. Das Blatt hatte vor 5 Jahren Mohammed-Karikaturen veröffentlicht.

Empörte Muslime verwiesen auf das Verbot, den Propheten bildlich darzustellen, und sprachen von Blasphemie. "Jyllands-Posten" wiederum schrieb, auch Muslime müssten sich damit abfinden, verspottet zu werden. Obwohl sich die Zeitung bereits entschuldigt hatte, zündeten wütende Muslime im Februar 2006 in Syrien und Libanon dänische Vertretungen an.

Durch die Festnahmen sei ein bevorstehender Terroranschlag vereitelt worden, sagte PET-Chef Jakob Scharf. Nach Angaben des Geheimdienstes wollten die vier in Dänemark Festgenommenen in das Kopenhagener Büro des "Jyllands-Posten" eindringen und "so viele der anwesenden Menschen töten, wie möglich". (ARD)
Zu viel nasser, schwerer Schnee, das Gewicht wurde zu viel für das Flachdach: Diese Garagenüberdachung auf der Regentenstraße stürzte ein. Foto: Thomas Banneyer

Mehr Spaß ohne Glas
Mülheim / Köln - Die Stadt Köln hat jetzt die Regeln für das Glasverbot in der Kölner Innenstadt zum Straßenkarneval 2011 im Kölner Amtsblatt veröffentlicht. Danach wird aus Sicherheitsgründen auch an den Karnevalstagen im März 2011 ein Mitführ- und Benutzungsverbot von Glasbehältnissen gelten. Die s.g. "Allgemeinverfügung" der Stadt Köln zum Verbot ist im Amtsblatt Nr. 57 vom 22.12.10 veröffentlicht.

Nach den positiven Erfahrungen mit "Mehr Spaß ohne Glas" in diesem Jahr soll das Verbot auch an den kommenden Karnevalstagen zu einer deutlichen Reduzierung des Scherbenmeeres und dadurch zu mehr Sicherheit für die Feiernden, weniger Schnittverletzungen und weniger Reifenschäden an Einsatzfahrzeugen beitragen, so Stadtdirektor Guido Kahlen.

Das Verbot an den Karnevalstagen 2011 gilt im Bereich von Altstadt und Zülpicher Viertel zu folgenden Zeiten: Donnerstag, 03.03., 8 Uhr, bis Freitag, 04.03., 8 Uhr - Samstag, 05.03., 18 Uhr, bis Sonntag, 06.03., 8 Uhr - Montag, 07.03., 18 Uhr, bis Dienstag, 08.03., 8 Uhr. Der zeitliche und räumliche Geltungsbereich gilt für Straßenabschnitte, für die durch die vielen Feiernden besonders große Gefahren durch Glas und Scherben zu erwarten sind. (Stadt Köln)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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