04.12.2017
Das Cranachwäldchen

Niehl - Das Cranachwäldchen in Niehl wurde lange der Mülheimer Heide zugerechnet. Im 19. Jhdt. wurde das Gelände als Schießplatz genutzt. Gouverneur Cranach ließ nach Protesten der Bauern Pappeln als Kugelfang pflanzen.

Ein "Highlight" war das Jahr 1926. An der Südbrücke verlor ein Schleppkahn etliche Weinfässer mit je 1.000 Litern Inhalt. Bedingt durch den Rheinbogen wurden sie am Cranachwäldchen an das Ufer gespült.

Von Mülheim aus setzt sich das Volk mit allerlei Gefäßen in Bewegung. Es gab ein wüstes Besäufnis. An dem Tag sollen über 4.000 Liter Wein getrunken worden sein und die Wiesen waren noch am nächsten Tag mit Schnapsleichen übersät. (Kölner Orte)


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