Bild RadioKöln
Jammern und Klagen

Ehrenfeld - Plakatproteste und rechtliche Schritte: So wehren sich Ehrenfelder Betriebe gegen den Verkehrsversuch auf der Venloer Straße. Seit Oktober gilt dort eine Einbahnstraßenregelung.

Der Verkehrsversuch sei schlecht fürs Geschäft, sagte Friseursalon Berkele. So gehe es einer Vielzahl von Betrieben auf der Venloer Straße. Deshalb hängen in vielen Schaufenstern Protestplakate gegen die Verkehrsregelung.

Apothekerin Ewa Gorissen will klagen. Sie müsse aktiv werden, bevor sie Angestellte wegen der finanziellen Einbußen entlassen müsse. Ihr Anwalt habe auch den Rechtsstreit um die Deutzer Freiheit erfolgreich geführt. (RadioKöln)

Kommentar von Biker am 06.01.2024

Wer jammert denn hier? Eine Apotheke und ein Friseursalon? Sollen wir wirklich glauben, ihre Kundschaft sei für Haareschneiden und Pillendöschen auf ein Auto angewiesen? Wer im Baumarkt Zement oder Blumenerde in den Kofferraum packt, hat mein volles Verständnis. Aber mit dem Auto zum Friseur? So einen Unfug kann ich einfach nicht ernst nehmen ..

Bühnensanierung - 2024 in alter Gewohnheit

Köln - Das neue Jahr fängt an, wie das alte aufhörte: Mit einer Kostensteigerung für die Bühnensanierung. Die letzte Kostenschätzung von 2023 betrug 672,20 Mio Euro. Die Latte wurde nun auf 702,20 Mio Euro gelegt.

Dazu kommen die Kosten für die Finanzierung der Tragödie (239 Mio) und die Interimsspielstätten (130 Mio). Unter dem Strich sind das 1.071,20 Millionen. Gottseidank ist das nur eine Schätzung und längst noch nicht das Ende vom Lied.

Zur Erinnerung: Beim Beginn der Sanierung 2012 hatte man mit gut 250 Mio EU gerechnet. Auch der Eröffnungstermin folgt demselben Muster: Nachdem das Frühjahr 2024 angepeilt war, soll es nun der 28. Juni 2024 sein. Wer's glaubt ..(rb/MF)

Ein Unfallschwerpunkt: Die Kalker Hauptstraße zwischen Rolshover und Sieversstraße. (Bild Willi Hermanns)

Kalk - Unfallschwerpunkte

Kalk - Alljährlich legt das Amt für Verkehrsmanagement zum Ende eines Jahres eine Übersicht der Unfallhäufungspunkte in den einzelnen Stadtbezirken vor. Jetzt liegen die Ergebnisse für Kalk vor.

Eine gute Nachricht vorweg: Von Todesfällen ist im Bericht nicht die Rede. Auffällig ist aber, dass bei den überwiegenden Abbiege-Unfällen Autofahrer die Ursache und Fußgänger und Radfahrer die Leidtragenden waren.

Wie das zu einem "diffusen Lagebild" und "einem Rätsel" führt, bleibt Geheimnis der Unfallkomission. Die Schlussfolgerungen "persönliches Fehlverhalten" und "erst mal unter Beobachtung stellen" klingen da eher hilflos .. (rb/MF)

Volksfest in Deutz (Bild Superbass, CC BY-SA 3.0, Wikipedia)

Anschlag auf Kirmes geplant?

Deutz - Drei im Juli 2023 in Nordrhein-Westfalen festgenommene Terrorverdächtige haben nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeigers“ die Deutzer Kirmes als mögliches Anschlagsziel ausgespäht.

Das gehe aus Vermerken des Bundeskriminalamts (BKA) hervor. Die aus Zentralasien stammenden Tatverdächtigen wurden Ostern 2023 beim Besuch der Kirmes von verdeckten Fahndern der Kölner Polizei beschattet.

Die Anhänger des Islamischen Staats (IS) testeten Fahrgeschäfte und fotografierten die Umgebung. Ein Verdächtiger hob im Karussell den Zeigefinger zu einer von Islamisten häufig genutzten Geste. (EXPRESS)

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Eigenes Bild)

Asyl - Aktuelles zum Thema

BRD - Die Zahl der Asylbewerber in Europa stieg nach Angaben der EU-Asylagentur deutlich. Direktorin Gregori sagte der Funke Mediengruppe, die Gesamtzahl der Anträge liege in diesem Jahr deutlich über einer Million.

Die Bundesrepublik bleibt das Hauptzielland für Asylsuchende. So entfielen im Oktober 27% aller Anträge auf Deutschland – und damit mehr als auf die zweit- und drittplatzierten Länder Frankreich und Italien zusammen. (DLF)

Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellten bis Ende November mehr als 56.000 türkische Staatsbürger in Deutschland einen Asylantrag. Damit war die Türkei das zweithäufigste Herkunftsland von Asylsuchenden. (DLF)

Bergisch Gladbacher Straße, Höhe Zehntstraße: Immer eng für Radfahrer, deshalb fahren viele auf dem Gehweg .. (rb/MF)

Radfahrer schwer verletzt - Fahrerflucht

Mülheim - Nach einem Verkehrsunfall am 02. Januar 2024, bei dem ein 54 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt wurde, sucht die Polizei Zeugen. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus.

Der 54-Jährige war gegen 15:00 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Bergisch Gladbacher Straße in Richtung Holweide unterwegs, als ihn ein Auto in Höhe der Einmündung zur Zehntstraße am Hinterreifen touchierte.

Der Fahrer des Autos fuhr in unbekannte Richtung davon. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter 0221 229-0 oder poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (cw/cs)

 

Mülheimer Brücke - einspurig?

Mülheim - Die Initiative "Neue Mülheimer Brücke" will eine dauerhaft einspurige Verkehrsführung auf der Mülheimer Brücke. So kann der freiwerdende Raum für Radfahrer und Fußgänger genutzt werden.

Man begrüßt die Absicht des Verkehrsdezernenten, den Autoverkehr auf der Brücke nach der Sanierung einspurig zu lassen. So ging die Schadstoffbelastung an der Messstelle Clevischer Ring seit der Sanierung zurück.

Außerdem wachse die Zahl der Radfahrer stark. Durch den Anschluss an den Radschnellweg in Nippes und die rechtsrheinischen Radpendlerrouten werde die Zahl noch weiter steigen, schreibt die Initiative. (RadioKöln)


SPD will AfD-Verbot prüfen

BRD - In der SPD mehren sich die Stimmen für die Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD. Laut dem früheren Bundestagspräsidenten Thierse habe der Staat die Pflicht, sich mit der Frage zu beschäftigen.

Als Grund nannte er, daß der Verfassungsschutz die Partei in drei Bundesländern als gesichert rechtsextremistisch einstufe. Allerdings gab er zu bedenken, dass ein Verbotsverfahren viele Jahre andauern würde.

Zudem, so Thierse, würde die AfD das propagandistisch erheblich ausschlachten, um sich als Opfer zu stilisieren. Nach aktuellen Umfrageergebnissen liegt die AfD in Sachsen als stärkste Kraft bei 37 Prozent. (Deutschlandfunk)

Blinker am Fahrrad (Bild Velorian.de)

Blinker am Fahrrad erlauben?

BRD - Eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums zeigte sich besorgt über die steigende Anzahl von Unfällen vor allem mit Pedelecs, da beim Abbiegen bislang die Hand vom Lenker genommen werden müsse.

Diese Gefahr könne durch Blinker entschärft werden. Derzeit sind sie nur bei mehrspurigen Fahrrädern und Rädern mit einem Aufbau wie etwa Rikschas zulässig. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC begrüßte die Pläne.

Fahrtrichtungsanzeiger seien vor allem im Dunkeln sicherer. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Gelbhaar, gab zu bedenken, dass das Blinken bei normalen Rädern kaum wahrnehmbar sei. (DLF)

Feierzone von der Schaafen- bis zur Schaevenstraße, auf den Ringen zwischen Zülpicher- und Rudolfplatz (OSM)
Weiberfastnacht Zülpicher Viertel

Köln - OB Reker entschied zusammen mit einem Ratsmitglied, mit der Karnevalsgesellschaft "Die Grosse von 1823" eine Veranstaltung in der Nähe zum Zülpicher Viertel an Weiberfastnacht zu planen.

Hierzu wurden im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung Mittel in Höhe von 320.000 Euro bewilligt. Die Förderung der Veranstaltung erfolgt nach der Allgemeinen Fördermittelrichtlinie der Stadt Köln.  

Die KG "Die Grosse von 1823" plant eine frei zugängliche, kostenfrei und offen zu betretende Fläche auf dem Hohenstaufenring zwischen der Schaafenstraße und der Schaevenstraße. (Stadt Köln)

Polizeipräsidium Köln, Walter-Pauli-Ring 2-6, 51103 Köln (rb/MF)

Motorradfahrer völlig von der Rolle

Höhenhaus - Ein Streifenteam stellte in der Nacht zum 03. Januar 2024 einen Motorradfahrer nach kurzer Verfolgungsfahrt. Da bei dem 31-Jährigen Hinweise auf Drogen vorlagen, wurde eine Blutprobe entnommen.

Der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis, das Motorrad war nicht zugelassen, mit falschen Kennzeichen ausgestattet und ohne Versicherungsschutz. Der Motorradfahrer war gegen gegen 1 Uhr auf der Honschaftsstraße unterwegs.

Als der Kradfahrer die Polizisten sah, gab er Gas und flüchtete über mehrere Straßen bis in den Wildrosenweg, wo die Polizisten das Motorrad fanden und kurz darauf den 31-Jährigen stellten, der sich hinter einer Hecke versteckte. (Polizei)

RheinEnergie AG, Parkgürtel 24, D-50823 Köln (Grafik RheinEnergie)

RheinEnergie senkt Preise

Köln - Die RheinEnergie passt die Strompreise für Privat- und Gewerbekunden zum 01. Januar 2024 erneut nach unten an. Alle betroffenen Kunden erhalten in den kommenden Wochen ein entsprechendes Schreiben.

Der Arbeitspreis in der Grundversorgung für Privatkunden in Köln beträgt ab dem 1. Januar 2024 39,87 Cent brutto pro Kilowattstunde. Er sinkt um 5,04 Cent (vorher waren es 44,91 Cent).

Aufgrund gestiegener Netznutzungsentgelte erhöht sich der Grundpreis um 17,85 Euro auf 219,09 Euro pro Jahr. In Summe sparen Sie mit einem Jahresverbrauch von rund 3.000 kw/h im Monat 11,08 Euro. (RheinEnergie)

"Nach der Ernte" im LVR-Freilichtmuseum, Auf dem Kahlenbusch, 53894 Kommern (Foto: Freilichtmuseum Kommern)
Freilichtmuseum Kommern - Nach der Ernte

Kommern - Am Samstag, den 21. und Sonntag, den 22. September 2024 gibt es im LVR-Freilichtmuseum Kommern viel zu tun. Schwere Rösser pflügen und eggen oder fahren Getreidewagen zum historischen Bauernhof.

Dort laden Erntehelfer die Garben in die vom alten Dampfross betriebene Dreschmaschine. An diesem Tag stehen all die vielfältigen und oft mühevollen Arbeiten im Mittelpunkt, die noch einst mit dem Abschluss der Ernte im Spätsommer auf dem Hof und auf dem Feld, in den Bauernküchen und auch bei den Handwerkern im Dorf anfielen.

Bei vielen Aktionen können die großen und kleinen Museumsgäste mitwirken: beim Dreschen mit dem Flegel, der Kornreinigung mit Windfege und Wanne, bei der Flachsverarbeitung oder beim Sauerkrautansetzen. Auch viel altes Handwerk wird gezeigt, und wer frische Produkte aus der Region kosten und erwerben möchte, ist auf dem „Landmarkt“ bestens aufgehoben. (LVR-Freilichtmuseum Kommern)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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