Schrotträder werden immer mehr ..

Köln - Immer mehr Kölner steigen auf das umweltschonende Verkehrsmittel Fahrrad. Doch wenn es um die Entsorgung ausgedienter Räder geht, werden viele Kölner zu Umweltferkeln. Sie lassen die Schrott-Räder einfach im öffentlichen Raum vergammeln.

Die Entsorgung wird für die Stadt zur Mammutaufgabe. 2018 hat die Stadt rund 5000 Knöllchen für Schrotträder geschrieben und 3850 entfernen lassen. 2017 ließ die Stadt 2750 Räder abtransportieren. Zum Vergleich: 2013 waren es nur 3200 Knöllchen und 1850 entfernte Schrotträder.

Auch die Beschwerden der Kölner über die Fahrrad-Leichen nehmen zu, die vor allem an Bahnhöfen, Haltestellen und an der Uni vor sich hin rosten. Im Kölner Internetportal für Beschwerden, „Sag’s uns“ sind Klagen über Schrottfahrzeuge, meist Fahrräder, die zweithäufigste Meldung. (EXPRESS)

Kommentar von Biker am 08.01.2020

Gegenstände, die im öffentlichen Straßenland stören und keinem Besitzer zugeordnet werden können, bezeichnet man als Abfall und der muss weg. Das Problem mit den Schrotträdern ist die unklare Besitzlage. Die Stadt hat Angst vor Beschwerden, wenn Besitzer eines vermeintlichen Schrottrades meinen, das Teil sei zu Unrecht entfernt worden.

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