Zebrastreifen oder Eselsweg?

Mülheim - Für das neue Jahr habe ich noch einen Wunsch an alle Mit-Fußgänger. Wie wäre es, wenn wir ab sofort vor dem Überqueren eines Zebrastreifens kurz stehen bleiben, nach rechts und links gucken und Blickkontakt mit dem Autoverkehr aufnehmen?

Es gibt Fußgänger, die den Zebrastreifen für eine kleine Machtdemonstration nutzen: Sie gehen geradeaus, um dann, ohne zu zögern, zu gucken oder langsamer zu werden, auf den Zebrastreifen abbiegen. Die Botschaft ist klar: IHR müsst auf MICH aufpassen. Ich denke, das sollte aufhören.

Ähnliches erleben Radfahrer an Bus- und Bahnhaltestellen. Ohne nach rechts und links zu gucken, eilen die Menschen vom Gehweg über den Radweg zum KVB-Gefährt. Etwas entspannter, aber genau so blind verhalten sie sich beim Aussteigen. Das können wir doch besser, oder? (rb/MF)

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