Proteste in der Siedlung. (Bild Markert / KStA)
Bezahlbarer Wohnraum

Mülheim - Anwohner der Stammheimer Egonstraße, deren Häuser die Stadt als Eigentümerin nach und nach abbrechen lässt, weil sie den Mindestabstand zur Stammheimer Kläranlage unterschreiten, waren in das Bezirksrathaus Mülheim gekommen, um ihrem Ärger Luft zu machen.

Eine Anwohnerin: „Wir waren vor dem Klärwerk da. Wir haben ein Recht, da zu wohnen.“ Bezahlbarer Wohnraum für Köln – darum ging es in der Diskussion, zu der die SPD eingeladen hatte. „Die Egonstraße ist ein Beispiel für ein Grundproblem, vor dem wir stehen“, so Jochen Ott, SPD-Landtagsabgeordneter.

Früher seien von vielen Industrieanlagen große Gesundheitsgefahren ausgegangen, dank moderner Technik sei das heute oft nicht mehr der Fall. Die heutigen Mindestabstandsflächen seien daher zu hinterfragen. Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs will sich für die verbliebenen Bewohner der Siedlung einsetzen. (EXPRESS)

Grafik Stadt Köln

Neue Fahrradstraße in Porz

Köln - Die Stadt hat zwischen den Porzer Stadtteilen Zündorf und Libur eine Fahrradstraße eingerichtet. Sie ist mit rund 3,5 km die längste Fahrradstraße in Köln. Damit setzte die Verwaltung einen Beschluss der Bezirksvertretung Porz vom November 2018 um.

Ab sofort dürfen Radfahrende auf dieser Verbindung nebeneinanderfahren. Sie haben auf der Strecke an den meisten Kreuzungen Vorfahrt vor dem querenden Verkehr. Dies wird durch zusätzliche Schilder kenntlich gemacht. In den 1990er Jahren wurden in Köln acht Fahrradstraßen eingerichtet.

Die erste 1993 auf dem Johannesweg in Höhenhaus. Seit 2012 wurden der Weidenweg sieben weitere Straßen ihn Lindenthal als Fahrradstraßen ausgewiesen. 2018 richtete die Stadt Köln auf der Zülpicher Straße die erste reine Fahrradstraße ein. (Stadt Köln)

Auch im November wird an der Olpener Straße noch Wintergemüse geerntet. (rb)
Stadt vergibt Gemüsegärten in Höhenberg

Höhenberg - Im Rahmen des Projekts "Gartenlabore" stellt die Stadt auf einer Ackerfläche nahe der Haltestelle Frankfurter Straße vorbepflanzte Gemüsegärten zur kostengünstigen Nutzung zur Verfügung.

Dort sollen Kräuter, Salat, Kohlrabi, Kartoffeln, Möhren, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und vieles mehr wachsen. Die Parzellen sind zwischen 50 und 100 qm groß. Das Angebot richtet sich an Gartenfreunde der umliegenden Stadtteile.

Voraussetzungen ist die Unterzeichnung eines befristeten Vertrages. Bei Interesse wenden Sie sich an Heidi.Kube@Stadt-Koeln.de, Telefon 0221-221-35674 oder Thomas.Hilker@Stadt-Koeln.de, Telefon 0221-221-28070. (Stadt Köln)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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