21.05.2019
Spätes Erwachen

Essen - Im Kampf gegen die Clan-Kriminalität muss nach Ansicht des Essener Polizeipräsidenten Richter die Zusammenarbeit der Behörden verbessert werden. Allein mit polizeilichen Mitteln seien die Probleme nicht in den Griff zu bekommen, sagte Richter im Deutschlandfunk.

Die Behörden von Bund und Ländern müssten ganz anders kooperieren, als das jetzt der Fall sei. So verfüge etwa die Steuerfahndung über ganz andere Möglichkeiten als die Polizei. Veränderungen müsse es auch beim Datenschutz geben. Die geltenden Bestimmungen bedeuteten Täterschutz.

Essen ist eine Hochburg der Clan-Kriminalität. Insgesamt gibt es in NRW laut polizeilichem Lagebild 104 aktive Gruppen. Von 2016-2018 sollen sie für rund 14.000 Straftaten verantwortlich gewesen sein. Der Polizeipräsident wiederholt die Zahl im Interview, um ein Missverständnis auszuschließen. (rb/MF)

Kommentar von Franz von Asi am 21.05.2019

Aus Ehrfurcht vor dem heiligen Ausländer hat man viel zu lange weggeschaut. Zuwanderer als Verbrecher und Staatsfeinde wahrzunehmen, wurde sofort als fremdenfeindliches Verhalten gebrandmarkt. Jetzt haben wir den Salat. Oder glaubt jemand, dass wir diesen Sumpf noch trocken legen können? Ein bisschen Unruhe stiftet der Zoll in den Shishabars, aber im Hintergrund laufen die Geschäfte ungestört weiter. Ich lasse mich natürlich gerne eines Besseren belehren ..

 

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