12.05.2019
Messerscharf nachgedacht

BRD - Tödliche Angriffe mit Stichwaffen bringen das Thema Messerverbot immer wieder auf die politische Agenda. Die Länderkammer berät nun über einen Gesetzentwurf. Danach soll ein vollständiges Verbot von Messern künftig an sehr vielen öffentlichen Orten Deutschlands möglich sein.

Der Antrag stammt von Niedersachsen und Bremen. Er sieht die Möglichkeit von Verbotszonen vor, wo sich viele Menschen aufhalten, etwa in Fußgängerzonen, Einkaufszentren, öffentlichen Verkehrsmitteln oder rund um Kindergärten und Schulen. Behörden könnten dann lokale Waffenverbotszonen bestimmen.

"Bei Bedarf soll in diesen Waffenverbotszonen das Führen von Messern jeder Art untersagt werden können." Die Länderkammer erläutert, dass Springmesser und feststehende Messer mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern künftig nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden dürfen. (T-Online.de)

Kommentar von Adelheid am 12.05.2019

Als nächstes folgt ein Schraubendreherverbot, ein Stuhlbeinverbot und am Ende das Faust- und Fersenverbot. Alles potentiell tödliche Waffen. Dabei vermeiden wir sorgsam die Ursachenforschung und bekämpfen ausschließlich die Symptome. Das klappt ja auch bei den illegalen Drogen ganz hervorragend, nicht wahr?

Kommentar von Machete am 12.05.2019

Lange galt, dass es nicht mehr Messer-Attacken gibt. Doch das war nur eine politische Vorgabe, denn bei einer neutralen Betrachtung hätte man das Thema mit der Zuwanderungsfrage verknüpfen müssen. Merken Sie, wie an dieser Stelle ihre Augenbrauen skeptisch nach oben gehen? Das geht also gar nicht. Betreiben wir lieber statt einer fremdenfeindlichen Ursachenforschung einen fröhlichen Verbots-Aktionismus: Handeln, ohne etwas zu ändern ..

 

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