04.12.2018
Kampf um Worte

BRD - In unserer Redaktion läuft immer das Radio. Am Montag wurde über den Mord an einer 17-jährigen in Sankt Augustin berichtet. Auffällig oft und deutlich sagte der Sprecher, der gefasste mutmaßliche Täter sei Deutscher.

Ganz so, als wollten die Medien - in dem Fall WDR und Deutschlandfunk - sicherstellen, dass die Tat nicht unzulässig mit der Herkunft des Täters aus Kenia verknüpft wird. In der Annahme, bei einem deutschen Täter unterbleiben fremdenfeindliche Reflexe.

Vielleicht sollten wir Straftätern mit Migrationshintergrund grundsätzlich einen deutschen Pass ausstellen, um eine Vorverurteilung wegen ihrer Herkunft zu vermeiden. Der Vorschlag ist zwar völlig absurd, passt aber gut in die Zeit .. (rb/MF)

 

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