Porz - Der neue Chef des Köln/Bonner Flughafens, Johan Vanneste, will die Sicherheitskontrollen straffen und übt Kritik daran, dass nur Innenministerium und Bundespolizei für die Organisation der Kontrollen zuständig sind.
Daneben kündigt er deutliche Einschnitte für die Belegschaft an. Der Flughafen beschäftige im deutschlandweiten Vergleich zu viel Personal und zahle im Verhältnis zum Umsatz die höchsten Löhne. Einem Nachtflugverbot erteilte er eine klare Absage.
Das wäre eine Katastrophe für rund 20 000 Arbeitsplätze, die direkt und indirekt an der Nachtfracht hingen. Für die Erreichbarkeit könne er sich unter anderem eine Fahrradstraße von der Innenstadt aus bis nach Wahn vorstellen. (Kölnische Rundschau)
Sicherheitskontrollen straffen finde ich gut. Der freie Waren- und Kapitalverkehr wird durch zuviele Kontrollen doch nur behindert. Wenn man liest, was der Zoll in Porz alles aus dem Verkehr zieht. Empörend! Das ist doch alles rechtmäßig erworbenes Eigentum. Also rechtmäßig im Sinne von "Wer hat, der hat .."
Fahrradstraße hört sich erst mal gut an. Allerdings ist mir nicht klar, wie ich mit dem Fahrrad meine Oma vom Flughafen abhole oder meinen Trolley dorthin schaffe. Na egal, Hauptsache, der neue Mann hat irgendwas mit "Fahrrad" in's Gespräch gebracht. Das hat ihm sicher sein PR-Berater empfohlen ..