28.09.2002
Bankrotteure nicht willkommen!

Köln - Angesichts des angekündigten Erdogan-Besuchs am 29. September 2018 in Köln sind viele Kölner verärgert. Da wird einem Staatsmann die Bühne bereitet, der einen Krieg im eigenen Land gegen die Kurden führt.

Es lässt Journalisten verhaften und einkerkern. Er lässt die Anhänger von Fethullah Gülen, einem ehemaligen Weggefährten, willkürlich verhaften und stürzt tausende in's soziale Nichts, indem er ihnen die Arbeitsplätze wegnimmt.

In Köln ist seine DiTiB eine Art Nebenregierung, leistet Spitzeldienste und pflegt gute Beziehungen zu Rockertrupps. Wieviel lässt sich die deutsche Gesellschaft noch gefallen, bis sie den "Führer" zur unerwünschten Person erklärt? (rb/MF)

Kommentar von Spottdrossel am 14.09.2018

Erdogan's Landsleute glauben, er hält immer die Hand auf's Herz, weil er so ein ehrlicher Kerl ist. Weit gefehlt! Er prüft ständig, ob seine Brieftasche noch da ist ..

Kommentar von Luegendetektor am 14.09.2018

Wenn die DiTiB, also Erdogan's rechte Hand in Deutschland, heute, 14.09.18, den Besuch noch als "Gerücht" bezeichnet, tut sie das, was sie am besten kann: täuschen. Transparenz? Offenheit? Ehrlichkeit? Vergessen Sie's. Es gibt Leute, die den "kreativen Umgang mit der Wahrheit" lebenslang fleissig trainieren ..

Kommentar von Peter Breit am 27.09.2018

Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Steinmeier, als Bürger dieses Landes und im besonderen der Stadt Köln, frage ich Sie, was für ein Demokratieverständnis Sie haben? Einen Despoten wie Herrn Erdogan zu einem Staatsbesuch mit allen Ehren ein zu laden, der in seinem Land Menschenrechte und Pressefreiheit quasi abgeschafft hat. Nochmal die Frage nach Ihrem Demokratieverständnis unter einem anderen Aspekt. Haben Sie vor der Einladung von Herrn Erdogan die Parlamentarier oder Ministerpräsidenten oder die betroffenen Bürgermeister gefragt, ob diese damit einverstanden sind? Wenn Sie gefragt hätten, dann haben Sie sich über deren Meinung hinweg gesetzt, eindeutig an der Vielzahl der Ablehnung dieser zu erkennen. Oder haben Sie die oben genannten Entscheidungsträger nicht gefragt? Beide Vorgehensweisen sind absolut undemokratisch. Also ziehen Sie die Konsequenzen und treten von allen Ämtern zurück, um demokratischen Kräften in diesem Land Platz zu machen. Ein betroffener Bürger, der sich um die Demokratie in der BRD sorgen macht.

 

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