BRD - Die Vorfälle im Flüchtlingslager in Ellwangen haben erneut die Abschiebepraxis in Deutschland in den Fokus gerückt. Viele Ausweisungen scheitern offenbar daran, dass die Ausreisepflichtigen nicht auffindbar sind.
Demnach wurden 2017 z.B. im Regierungspräsidium Karlsruhe 3450 Abschiebungen erfolgreich vollzogen, 2.005 jedoch scheiterten. Ursache dafür sei, dass die Betreffenden nicht hätten angetroffen werden können. (T-Online)
Kommentar: Wer keine Chance auf Asyl hat, wartet nicht tatenlos auf die Polizei. Er wird plötzlich schwer krank oder taucht einfach ab. Und im Untergrund lernt er dann skrupellose Arbeitgeber oder die freundlichen "Sozialarbeiter" der Mafia kennen .. (rb/MF)
BRD - In Deutschland scheitern immer mehr Fahrschüler an der Führerschein- Prüfung. Der Vorsitzende der Fahrlehrerverbände führt die Steigerung in erster Linie auf den größeren Anteil nicht deutschsprachiger Bewerber zurück.
Ihnen falle die Theorieprüfung schwer und sie seien oft mit einer anderen Verkehrskultur aufgewachsen. Sie bräuchten oft drei bis fünf Anläufe. In der Praxisprüfung gebe es durch den zunehmenden Verkehr immer mehr Fehlerquellen. (T-Online)
Kommentar: Stellen Sie sich vor, Sie wandern nach China aus und wollen dort den Führerschein machen. Ob Sie bei der Prüfung mit drei oder vier Anläufen auskommen? Ich glaube, ich würd' nur noch mit dem Fahrrad fahren .. (rb/MF)
Köln - Die Farbe Gelb dominierte am Freitag Nachmittag auf den Ringen: Allein zwischen 16 und 17 Uhr wurden zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz 17 Zweite-Reihe-Parker und Ladezonen-Blockierer abgeschleppt.
Grund der Aktion: Die Unfallgefahr für Radfahrer ist hier unverändert hoch. Im Vorjahr wurde auf der Strecke die Radwege-Benutzungspflicht aufgehoben. Seitdem dürfen Radfahrer wählen, ob sie die schmalen Radwege oder die Straße nutzen wollen.
Das Problem: Der rechte Fahrstreifen ist häufig zugeparkt, sodass die Radler auf die linke Spur ausweichen müssen, wodurch es immer wieder zu Unfällen oder Beinahe-Zusammenstößen mit Autofahrern kommt. (KStA)
Mülheim - Über eine Woche lang war Geduld gefragt bei den Bahnfahrern zwischen Köln und Düsseldorf. Vom 9. April bis 19. Mai waren zwischen Mülheim und Benrath die Fernbahngleise komplett gesperrt.
Für die Züge stehen nur die S-Bahngleise zur Verfügung. Der Grund: Rund 43 Km Schienen und 22 Km Kabel müssen ausgetauscht, 36.000 Schwellen und 26.000 Tonnen Schotter ersetzt werden. Insgesamt investiert die Bahn 11,5 Millionen Euro.
Der RE6, der vom Köln-Bonner Flughafen über Neuss nach Düsseldorf fährt, verkehrt planmäßig. Diesen Zug empfiehlt die Bahn den Köln-Düsseldorf-Pendlern. Tickets bleiben auch bei einer veränderten Streckenführung gültig. (RP-Online)
Kalk - Nach dem Werkstattverfahren zu den Hallen Kalk im Jahr 2017 wollen die Kalker nicht länger warten und ergreifen die Initiative, um ein spannendes und innovatives Stadtentwicklungsprojekt voran zu bringen.
Es geht um die kulturelle Zwischennutzung eines Bereichs des Gesamtareals, wie sie auch der Gewinnerentwurf der Architekten vorsieht. Zwischennutzungen waren eine zentrale Forderung der Aufgabenstellung zum Werkstattverfahren Hallen Kalk.
Wir laden Sie herzlich zum Vernetzungs- und Ideenworkshop "Subkulturhof Kalk" ein: Sonntag, den 06.05.18, von 12-16 Uhr, Ort: Kaiserin-Theopanu Schule, Kantstraße 3, 51103 Köln-Kalk, Ankommen bei Kaffee 11.30 Uhr. (PR)
Wiehl - Auch dieses Frühjahr gibt es in Wiehl wieder jede Menge Jazz-Musik, wobei auch die musikalischen Ränder zum Blues, Boogie und anderen Musikstilen ausgelotet wird.
Nachdem sich das Konzept der Wiehler Jazztage nach dem Vorbild der Leverkusener Jazztage überlebt hatte, probiert man offenbar mit Erfolg kleinere Formate aus.
Dieses Jahr heißt es wieder "Seven Nights of Jazz" mit Bands in allen Besetzungs- Größen in verschiedenen Locations. Das Programm geht von 03. bis zum 10. Mai 2018. Mehr dazu auf der Seite des Kulturkreises Wiehl. (rb/MF)
Deutz - Wenn am 21. Juli für die Kölner Lichter 2018 von einem Lastkahn auf dem Rhein aus tonnenweise Pyrotechnik in den Abendhimmel gefeuert wird, dürfte der Rheinboulevard am Deutzer Ufer erneut nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Die Bezirksvertretung Innenstadt kritisiert, dass die Verwaltung bis heute kein Konzept für den Boulevard vorgelegt hat. Ein grundsätzliches Konzept zum Umgang mit der Fläche bei Großveranstaltungen existiert nämlich bislang noch nicht.
Das Gremium hatte das bereits im vergangenen Jahr gefordert. Auf jeden Fall ist bei den Kölner Lichtern der rund 26 Millionen Euro teure Rheinboulevard nicht Teil der vom Veranstalter Nolden offiziell vermarkteten Fläche.