Oberbürgermeisterin Henriette Reker diskutiert mit den Besuchern. Foto Süsser
Radfahren in Köln zu gefährlich

Zollstock - Die Bürger im Bezirk Rodenkirchen wünschen sich vor allem Verbesserungen in den Bereichen Mobilität, Umwelt und Wohnen. Das ergab das Stadtgespräch, zu der Oberbürgermeisterin Reker regelmäßig einlädt.

Die Besucher der Veranstaltung konnten stellvertretend für ihren Wunsch jeweils einen kleinen roten Ball in diverse Eimer werfen. Am Ende landeten weitaus die meisten Kugeln in dem Topf, der mit einem Schild Mobilität gekennzeichnet war.

Auch die Verbesserung des Radwegenetzes ist den Bürgern wichtig. Ob sie auch mit dem Fahrrad unterwegs sei, wurde die Oberbürgermeisterin gefragt. „Radfahren ist mir in dieser Stadt zu gefährlich“, sagte sie und erntete dafür Zustimmung. (KStA)

Kommentar von Biker am 28.04.2018

Vielleicht fährt Frau Reker ja auch nach 20 Uhr nicht mit der U-Bahn, weil ihr das zu unsicher ist. Vielleicht zieht sie auch keinen Minirock an, um Männer nicht zu provozieren. Jetzt erfahren wir, dass sie auch kein Fahrrad fährt, weil ihr das zu gefährlich ist. Gab es tatsächlich einmal eine Zeit, wo Politiker eine Vorbild-Funktion hatten und mutig voranschritten? Von Reker lernen wir nur, wo der Angsthase langhoppelt ..

Erst vor wenigen Tagen wurde auf der Boltensternstraße in Riehl eine Radfahrerin von einem blind abbiegenden LKW getötet. (Bild Jasmin)

Initiative gegen den toten Winkel

Berlin - Angesichts vieler durch abbiegende Lkw getöteter Radfahrer und Fußgänger sollen die Lkw's Technik für automatische Notfallbremsungen erhalten. Einen entsprechenden Antrag stellten mehrere Bundesländer.

Im Bundesrat wird nun weiter darüber beraten. Mehrere Redner schilderten tragische Unfälle aus ihren Ländern. Ein Kind, das bei Grün auf dem Radweg unterwegs war, etwa wurde vor den Augen der Mutter überfahren und getötet. (KStA)

Kommentar: Im Prinzip gut, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die neue Technik auch in alte LKW's eingebaut werden muss. Das wird die Logistik-Lobby verhindern. Und bis alle neuen LKW die Technik haben, wird halt weiter überfahren. (rb/MF)

Architektenentwurf für das neue Glücksspielcasino am Deutzer Bahnhof. (Bild AIP Consulting)
Casinopläne - eine Beschäftigungstherapie?

Deutz - Beim Casino-Neubau steht der staatliche Betreiber Westspiel zu seinen Neubauplänen, aber: „Leider ist es noch nicht gelungen, mit der Stadt Köln eine Einigung auf die Drittverwendbarkeit des Spielbankgebäudes zu erreichen." (KR)

Kommentar: Da sieht sich die Westspiel bei einer alternativen Nutzung, pardon, "Drittverwendbarkeit", behindert, falls das mit dem Casino ein Reinfall wird. Ganz nach dem Motto: Wenn wir das neue Altersheim nicht vermietet kriegen, machen wir ein Parkhaus daraus ..

Das ist gar nicht mal abwegig, weil ja schon beim aktuellen Entwurf für das Casino fünf der sieben Etagen als Parkhaus genutzt werden sollen. Oder waren es Seniorenwohnungen? Man wird noch ganz irre beim dem Planungsdurcheinander .. (rb/MF)

Bahnhof Mülheim (rb/MF)
Bahnverkehr bald wieder normal

Mülheim - Über eine Woche lang war Geduld gefragt bei den Bahnfahrern zwischen Köln und Düsseldorf. Vom 9. April bis 19. Mai waren zwischen Mülheim und Benrath die Fernbahngleise komplett gesperrt.

Für die Züge stehen nur die S-Bahngleise zur Verfügung. Der Grund: Rund 43 Km Schienen und 22 Km Kabel müssen ausgetauscht, 36.000 Schwellen und 26.000 Tonnen Schotter ersetzt werden. Insgesamt investiert die Bahn 11,5 Millionen Euro.

Der RE6, der vom Köln-Bonner Flughafen über Neuss nach Düsseldorf fährt, verkehrt planmäßig. Diesen Zug empfiehlt die Bahn den Köln-Düsseldorf-Pendlern. Tickets bleiben auch bei einer veränderten Streckenführung gültig. (RP-Online)

Rheinboulevard in Deutz (rb/MF)

Boulevard mit beschränkter Haftung

Deutz - Wenn am 21. Juli für die Kölner Lichter 2018 von einem Lastkahn auf dem Rhein aus tonnenweise Pyrotechnik in den Abendhimmel gefeuert wird, dürfte der Rheinboulevard am Deutzer Ufer erneut nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die Bezirksvertretung Innenstadt kritisiert, dass die Verwaltung bis heute kein Konzept für den Boulevard vorgelegt hat. Ein grundsätzliches Konzept zum Umgang mit der Fläche bei Großveranstaltungen existiert nämlich bislang noch nicht.

Das Gremium hatte das bereits im vergangenen Jahr gefordert. Auf jeden Fall ist bei den Kölner Lichtern der rund 26 Millionen Euro teure Rheinboulevard nicht Teil der vom Veranstalter Nolden offiziell vermarkteten Fläche.

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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