Radwegweiser Sonderburger Ecke Vincenzstraße. (rb/MF)
Schildlaus-Befall?

Mülheim - Ich fahre viel Rad und freue mich, wenn die Stadt etwas für den Radverkehr tut. So auch vor einigen Jahren, als die Verwaltung überall in der Stadt Richtungsweiser für den Radverkehr aufstellte.

Mittlerweile habe ich Zweifel, ob die Schilder wirklich nützlich sind. Die Alltagswege kennt man auswendig. Und wer eine Tour plant, verlässt sich heutzutage eher auf Navi, Smartphone oder Landkarte, aber weniger auf Schilder.

Der gegenwärtige Zustand der Schilder verrät uns auch etwas über die Natur von Verwaltungsarbeit: Ein Schild ist schnell aufgestellt. Aber das Teil auf Dauer auch lesbar zu halten, macht offenbar viel Mühe .. (rb/MF)

Kommentar von Biker am 17.02.2018

Ich habe mich schon öfter mit dem Auto auf kleinen Nebenstraßen an den Fahrradschildern orientiert und bin immer prima angekommen. Dafür waren sie eigentlich nicht gedacht, aber was soll's ..

Kommentar von Weekender am 17.02.2018

Ich wollte den Strunde-Radweg von Mülheim über Bergisch Gladbach bis Herrenstrunden ausschließlich den Radwegschildern nach fahren. Ohne halten, rätseln, fragen und zurückfahren war das nicht zu machen. Entweder bin ich zu blöd oder die ortskundigen Schildaufsteller können sich einfach nicht in Ortsfremde reindenken. Genau das wäre aber ihr Job ..

Hausboot der Kelly Family (Bild Smalltown Boy, Wikipedia, gemeinfrei)

Kelly Family in der Lanxess-Arena

Deutz - Die Kelly Family spielt am Samstag, 17. Februar, in der Lanxess-Arena. Einlass ist um 17.30 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr und das Ende wird um ca. 22.30 Uhr sein. Gerechnet wird mit einer sehr gut gefüllten Arena.

Fans können komfortabel mit der KVB an- und abreisen, ohne Zeitverluste am Parkhaus und im Stau ertragen zu müssen. Um genug Plätze bieten zu können, verstärkt die KVB zum Ende der Konzerte ihren Stadtbahnverkehr.

Kommentar: Das waren noch Zeiten, als die Kelly-Family auf einem Hausboot im Mülheimer Hafen wohnte. Da hätten sie zu Fuß zur Lanxess Arena gehen können. Aber heute schlafen die nicht mehr auf dem Schiff und kommen wohl auch nicht mit der Straßenbahn .. (rb/MF)

Agrippabad, Bild Stefan Worring
Happy bathday!

Köln - Die Bäder waren baulich in die Jahre gekommen, die technische Ausstattung überholt und die Stadt hatte kein Geld. So sah es aus, als die Kölner-Bäder GmbH am 01.01.98 die Kölner Schwimmbäder von der Stadt übernahmen.

So erinnert sich Berthold Schmitt, Geschäftsführer der Köln-Bäder GmbH. Seitdem ist viel passiert: Die Köln-Bäder GmbH, die unter dem Dach der Stadtwerke arbeitet, hat in den vergangenen 20 Jahren 193 Millionen Euro in die Schwimmbäder investiert.

Die KölnBäder Gmbh wird dieses Jahr 20 Jahre alt. Zum Geburtstag gibt es Kindertage am 11. und 18. März und 15. und 22. April mit einem großen Spieleangebot. Am 16. Juni wird die Freibadsaison mit dem Programm „Jeck op Freibad“ im Stadionbad eröffnet. (KStA)

Die Nilpferde sind jetzt klar im Blick. (Foto Meisenberg)
Trübe Sicht auf Flusspferde

Riehl - Schön, dass der Kölner Zoo so nahe an Mülheim liegt. Da fahren wir gerne hin und sind ja auch schnell da. Man hat aber manchmal den Eindruck, daß der Zoo nicht in Riehl liegt, sondern in der Nähe von Schilda:

"12,5 Millionen Euro hat die neue afrikanische Flusslandschaft "Hippodom“ im Zoo gekostet. Doch weil die Hippos ihre großen Geschäfte im Wasser verrichten, war das so trübe, dass man die Tiere nicht sehen konnte. Der Grund sind viel zu kleine Filter.

Deswegen dürfen die Tiere nachts nicht mehr ins Becken. Dafür ist das Wasser tagsüber klarer. Über Nacht wird es durch die Filteranlage klargespült, sodass die Besucher tagsüber eine fast ungetrübte Sicht auf die Flusspferde haben. (rb/MF, 06.03.11)

Rheinboulevard in Deutz (rb/MF)

Boulevard mit beschränkter Haftung

Deutz - Wenn am 21. Juli für die Kölner Lichter 2018 von einem Lastkahn auf dem Rhein aus tonnenweise Pyrotechnik in den Abendhimmel gefeuert wird, dürfte der Rheinboulevard am Deutzer Ufer erneut nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die Bezirksvertretung Innenstadt kritisiert, dass die Verwaltung bis heute kein Konzept für den Boulevard vorgelegt hat. Ein grundsätzliches Konzept zum Umgang mit der Fläche bei Großveranstaltungen existiert nämlich bislang noch nicht.

Das Gremium hatte das bereits im vergangenen Jahr gefordert. Auf jeden Fall ist bei den Kölner Lichtern der rund 26 Millionen Euro teure Rheinboulevard nicht Teil der vom Veranstalter Nolden offiziell vermarkteten Fläche.

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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