12.02.2018
Diskussion um das Radnetz

Bergisch Gladbach - Die Diskussion um das Radwege-System in Bergisch Gladbach wird in wichtigen Punkten klarer geführt als in Köln. So will die Verwaltung den Radverkehr auf den Hauptverkehrsstraßen führen und nicht auf alternativen Routen.

Dort verschwände der Radverkehr aus dem Bewusstsein anderer Verkehrsteilnehmer. An den Begegnungspunkten tauchte er "plötzlich" wieder auf und wäre dann stark gefährdet. Zudem nutzen Umsteiger von Auto auf's Rad bevorzugt die ihnen bekannten Hauptverkehrstraßen.

Wenn für Radschutzstreifen Parkplätze wegfallen, ist die Empörung groß. Aber Autos belegen auf vielen Straßen schon vier Spuren: Zwei zum Fahren, zwei zum Parken. Ein neutraler Betrachter würde wohl eher diesen Umstand als unverhältnismäßig empfinden. (rb/MF)

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