08.02.2018
Stadtarchiv - späte Erkenntnis

Köln - Im Strafprozess um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs gab es am Mittwochvormittag eine überraschende Aussage. Demnach war einer der beim Einsturz getöteten Männer nicht wie bisher angenommen sofort tot.

Der Leiter der Kölner Gerichtsmedizin Rothschild geht davon aus, dass der Tage später gefundene 24-jährige Student Khalil wahrscheinlich noch ein bis zwei Tage in den Trümmern gelebt hat. Er sei entweder erfroren, erstickt oder verdurstet. (Radio Köln)

Kommentar: Die Vorstellung, dass jemand noch tagelang unter den Trümmern gelebt hat, ist furchtbar. Warum erfahren wir das erst 9 Jahre nach dem Unglück? Fürchtete man den Vorwurf, man habe zuwenig nach Verschütteten gesucht und hat deshalb so lange geschwiegen? (rb/MF)

 

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