11.01.2018
Kleiner Mann, große Worte ..

Istanbul - Zum türkischen „Tag der arbeitenden Journalisten“ erklärte Erdogan: „In Sachen Pressefreiheit, Kommunikations- Technik, soziale Medien und Internetjournalismus ist die Türkei eines der führenden Länder der Welt.“

Die Öffentlichkeit habe das Recht auf „schnelle, richtige und unparteiische Nachrichten“ und es sei die Notwendigkeit der Demokratie, dass Medienorganisationen über alle Teile des Landes berichteten, „ohne irgendeiner Einschränkungen.“

Eine weltoffene Gesellschaft sei nur mit „freien, transparenten und gerechten Medien“ möglich. Aber manche nutzen die türkische Sensibilität in Sachen Meinungsfreiheit aus und versuchen, durch Desinformation die Integrität des Staates zu untergraben. (KR)

Kommentar von Lesehilfe am 11.01.2018

Auf der 180 Staaten umfassenden Liste der Pressefreiheit steht die Türkei auf dem 155. Platz. Dreht man die Liste auf den Kopf, steht die Türkei plötzlich auf dem 25. Platz. Genau das ist Erdogan's einzige List: Dinge, die ihm nicht passen, werden auf den Kopf gestellt.

Kommentar von Repochter am 11.01.2018

Erdo hat völlig recht, was die türkische Führungsrolle bei den sozialen Medien angeht: So sind z.B. das soziale Netzwerk Fes-Bug und die Suchmaschine Güügel ursprünglich türkische Erfindungen, die aber von den Amis gestohlen wurden.

 

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