An den Ladestationen der Endhaltestellen bekommen die Busse zwischendurch neue Energie. Vollgetankt werden sie nachts auf dem Betriebshof. (Bild KVB)
50 E-Busse für die KVB

Köln - NRW-Verkehrsminister Wüst überreichte der KVB einen Zuwendungsbescheid über 13 Mio Euro. Dafür will die KVB 50 neue Elektrobusse anschaffen. Bislang setzt die KVB acht E-Busse ein.

KVB-Technikvorstand Schwarze: „Die Busse sind leise, schnell und beschleunigen fix." Sie hätten sich als ähnlich zuverlässig gezeigt wie Diesel-Fahrzeuge. Jedes Fahrzeug legt im Schnitt 60.000 km pro Jahr und 200 km am Tag zurück. Die Reichweite liegt bei 60 km.

Fest stehe, dass wegen der hohen Schadstoffbelastung der Luft alle Elektro-Linien auch durch die Innenstadt fahren sollen. Eine Linie werde über den Clevischen Ring in Mülheim führen. Das sei die Achse mit der stadtweit größten Luftverschmutzung. (KStA)

Schnell wie die Feuerwehr ist Johannes mit seinem Lastenrad vor Ort und macht den Abfluss wieder frei. (rb/MF)

Kölner Handwerksjammer

Mülheim - Weil die Sanierung des Kalker Tunnels nicht vor Ende 2018 fertig wird, fordert die Handwerkskammer, dass mit der Generalsanierung der Mülheimer Brücke keinesfalls vor Anfang 2019 begonnen werden dürfe.

Der Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer, Dr. Ortwin Weltrich, will als Konsequenz aus dem Tunnel-Debakel unbedingt verhindern, dass sich die Arbeiten überschneiden. Denn jede dieser Strecken sei eine Ausweichroute für die andere. (KR)

Kommentar: Wer jammert, braucht offenbar nicht an der Lösung mitzuarbeiten, dafür sind dann ja andere zuständig. Es gibt aber auch Handwerker, die nicht jammern, sondern Lösungen finden, wie der freundliche Mülheimer Rohrreiniger auf dem Bild links .. (rb/MF)

Die Karikatur von Frank Hopmann ist eine treffsichere Charakterstudie und zu Recht preisgekrönt.
Jerusalem - die südlichste Stadt der Türkei?

Ankara - "Herr Trump, Jerusalem ist die rote Linie der Muslime", sagte Erdogan im Parlament. Eine Anerkennung Jerusalem als Hauptstadt Israels wäre ein Verstoß gegen internationales Recht und ein Schlag gegen das Gewissen der Menschheit.

Sollte es dazu kommen, werde er einen Gipfel der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) in Istanbul einberufen. "Auf diesem Gipfel werden wir die gesamte islamische Welt in Bewegung setzen." Die Türkei hat derzeit die OIC-Präsidentschaft inne.

Der strittige Status von Jerusalem verhindert den Frieden zwischen Israel und Palästinensern. Juden wie Muslimen ist die Stadt heilig und sie beanspruchen die Stadt jeweils für sich. Erdogan versteht sich traditionell als Anwalt der Palästinenser. (T-Online)

Unfallstelle auf dem Auenweg (rb/MF)

Raser-Prozess Neuauflage

Mülheim - Der Tod einer Radfahrerin durch ein illegales Autorennen beschäftigt erneut das Kölner Landgericht. Am 6. Dezember beginnt die Neuauflage eines Prozesses gegen die zwei junge Autofahrer.

Die BGH-Richter hielten die Höhe der Strafen für angemessen, aber nicht die Aussetzung zur Bewährung. Das Landgericht habe nicht berücksichtigt, wie sich dies auf das Rechtsempfinden der Bevölkerung auswirken könne. (KStA)

Kommentar: Wichtig für das Rechtsempfinden ist auch, ob sich die Raser bei einem Strafantritt noch in Deutschland aufhalten. Im nachhinein könnten die "Bewährung" und "mangelnde Fluchtgefahr" eine Illusion gewesen sein. (rb/MF)

Rheinboulevard in Deutz (rb/MF)

Boulevard mit beschränkter Haftung

Deutz - Wenn am 21. Juli für die Kölner Lichter 2018 von einem Lastkahn auf dem Rhein aus tonnenweise Pyrotechnik in den Abendhimmel gefeuert wird, dürfte der Rheinboulevard am Deutzer Ufer erneut nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die Bezirksvertretung Innenstadt kritisiert, dass die Verwaltung bis heute kein Konzept für den Boulevard vorgelegt hat. Ein grundsätzliches Konzept zum Umgang mit der Fläche bei Großveranstaltungen existiert nämlich bislang noch nicht.

Das Gremium hatte das bereits im vergangenen Jahr gefordert. Auf jeden Fall ist bei den Kölner Lichtern der rund 26 Millionen Euro teure Rheinboulevard nicht Teil der vom Veranstalter Nolden offiziell vermarkteten Fläche.

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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