08.11.2017
Was leistet der Integrationsrat?

NRW - Integrationsräte seien Kaffeekränzchen, die Straßenfeste organisieren, Migranten, denen es beim Engagement nur um eine „Ego-Show“ gehe: Die Worte der Staatssekretärin im Integrationsministerium NRW, Güler, provozieren Gegenwehr.

In einem offenen Brief zeigte sich der Kölner Integrationsrat „bestürzt, irritiert und nachhaltig verärgert“ und forderte eine Entschuldigung für die „zutiefst beleidigenden“ Äußerungen. In seinem offenen Brief verweist der Kölner Integrationsrat auf zahlreiche politische Aktivitäten.

So warb das Gremium vor der Bundestagswahl in Flyern für den Gang an die Urne. Aus seinem Budget von 1,3 Millionen Euro finanziert es interkulturelle Maßnahmen wie etwa den Einsatz von Sprachmittlern oder die Qualifizierung von Gesundheits-Lotsen. (KStA)

Kommentar von Demokrit am 08.11.2017

Der Vorsitzende des Kölner Integrationsrates, Tayfun Keltek, hat behauptet, es gebe in Köln keine rechtsradikalen Grauen Wölfe und war sich darin mit der damaligen Sozialdezernentin Reker einig. Diese Nazilüge dürfte bei Reker Ahnungslosigkeit sein, bei Keltek sicher nicht. Integrationsräte sind tatsächlich keine Kaffeekränzchen.

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