07.11.2017
Immer mehr Attacken

Köln - Beleidigungen, Beschimpfungen und körperliche Angriffe. Wer in Kölner Bussen und Bahnen für Sicherheit und Ordnung sorgt, braucht ein dickes Fell. Allein im vergangenen Jahr wurden 54 Attacken auf KVB-Servicemitarbeiter verübt.

„Das Verhalten geht von unhöflich über respektlos bis hin zu körperlichen Angriffen. Von Prellungen bis Nasenbeinbruch war 2016 alles dabei“, so KVB- Sprecher Pesch. Deshalb gehören Deeskalationstraining und Fortbildungen für das Personal zum Beruf dazu.

Die Deutsche Bahn hat ähnliche Probleme. In einem Pilotprojekt wurden deshalb Mitarbeiter mit Bodycams ausgerüstet. Die Testphase zeigte deutlich, dass DB-Arbeiter mit Kameras an der Weste weitaus weniger angegriffen wurden, als ihre Kollegen ohne Cams. (EXPRESS)

Kommentar von Kontrolletti am 07.11.2017

Der Body-Cam-Effekt ist interessant: Die Störer verhalten sich sofort friedlicher, wenn sie merken, dass sie jemand "auf dem Schirm" hat, also ihre Missetat öffentlich wird. Was wäre erst, wenn man schwarzfahrende Randalierer bei Facebook vorstellt und, sagen wir mal, als Rüpel des Tages "feiert"?

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