08.04.2018
Atombunker Kalk revisited

Kalk - Wer eine Führung durch den ehemaligen Atombunker in der U-Bahn-Station Kalk Post mitmachen will, muss Geduld haben. „Wir sind weit im Voraus ausgebucht“, sagt Robert Schwienbacher, Vorsitzender des Vereins „Dokumentationsstätte Kalter Krieg.“

Der Verein machte die jahrzehntelang verschlossenen Versorgungsanlagen in der Zwischenebene der Haltestelle erstmals im September 2016 der breiten Öffentlichkeit zugänglich und bietet seitdem jeden ersten Sonntag im Monat Besichtigungen an.

Die 1979 fertiggestellte Bunker-Anlage, die einst rund 2400 Menschen 14 Tage lang Schutz vor Atomstrahlung bieten sollte, ist auch virtuell zugänglich. Ein 3-D-Rundgang ermöglicht einen Spaziergang durch die tageslichtfreien Versorgungsräume am Computer. (KStA, 10.05.17)

Kommentar von Redaktion am 04.04.2018

Wir haben mit einer Gruppe von 15 Leuten im April 2018 eine Führung mitgemacht. Die korrekte Bezeichnung für die Anlage in Kalk ist "Mehrzweckanlage", für einen Bunker ist das Bauwerk nicht befestigt genug. Davon abgesehen, war der Besuch sehr interessant, die Führung fachkundig und lebendig. Allen Friedensbewegten und an ihrem Stadtteil Interessierten können wir eine Besichtigung nur empfehlen. Man kann sich ja anschließend im Café Schlechtrimen von der Bunkerluft gründlich erholen ..

 

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