Köln - Die Polizei veröffentlicht seit 2016 alle Einbrüche der Vorwoche auf ihrer Internetseite und auf Facebook. Der Einbruchsradar zeigt auf einem Stadtplan die Tatorte an.
Thomas Sawatzki, Leiter der Kriminalinspektion Wohnungseinbruch, erhofft sich nicht nur mehr Festnahmen auf frischer Tat, sondern auch Hinweise, die bei den Ermittlungen hilfreich sein könnten.
„Das können Autokennzeichen sein, Fahrzeugtypen, Personen- Beschreibungen - einfach alles, was uns in die Lage versetzt, eine Spur aufzunehmen“, sagt er. (KStA)
Kommentar von Sherlock am 17.04.2016
Die Radarkarte kann nicht skaliert werden, man bleibt über die genauen Einbruchsorte im unklaren. Das mag dem Datenschutz geschuldet sein. Aber so informiert die Karte eigentlich nur über eins: In Köln wird eingebrochen. Wer hätte das gedacht ..
Kommentar von Demokrit am 17.04.2018
Die Polizei zeigt die Tatorte nicht genau an, um die Betroffenen und deren Daten zu schützen. Gleichzeitig arbeitet die Behörde - wie viele andere auch - weiter mit der Datenkrake Facebook zusammen. Obwohl mittlerweile jeder weiß, dass man dort verraten und verkauft wird ..