Köln - Bekommen Radfahrer auf den Kölner Ringen eine eigene Fahrspur? Und gilt für Autos dort demnächst Tempo 30? Über diese Pläne diskutieren am Dienstag Vertreter der Stadt Köln, der Polizei, von Verbänden und der Initiative Ring frei.
Um Radfahrer besser zu schützen, fordert Ring frei eine Umgestaltung der Ringe. Auch Landesverkehrsminister Groschek hatte kürzlich sichere Radwege für die Kölner Ringe vorgeschlagen. Es gab dort einige schwere Unfälle, weil Radfahrer von Autofahrern übersehen wurden. (RK)
Kommentar: Letztes Jahr äußerte sich Klaus Harzendorf von der Stadt Köln so, als wenn nur noch Farbe auf die Fahrbahn gepinselt, ein paar Ampeln umprogrammiert und ein paar neue aufgestellt werden müssten. Wozu brauchen wir jetzt noch einen Workshop? (rb/MF)
Mülheim - Der Parkplatz, der im Mai diesen Jahres von Aktiven bezogen wurde, soll kommenden Donnerstag geräumt werden. Die Brach-Fläche am Haslacher Weg galt lange Zeit als Schandfleck: Das Gelände hatte jahrelang nur als illegale Müllablage gedient.
Im Mai diesen Jahres haben die jungen Leute mit Bauwagen und selbst gebauter Küche die Infrastruktur geschaffen, um den Platz dem öffentlichen Leben zurück zu geben. In wochenlanger Arbeit haben sie den Parkplatz und die angrenzenden Brombeerhecken vom Müll befreit
Nun ziehen die Behörden andere Saiten auf: Der Leiter des städtischen Ordnungsamt, Engelbert Rummel, ließ den Besetzern mitteilen, dass sie den Platz binnen einer Woche zu verlassen hätten. Andernfalls würde die Polizei das Gelände zwangsräumen. (pm/tw)