08.02.2011
Güterbahnhof Nord
Mülheim - Zum vorliegenden Bebauungsplan-Entwurf für den nördlichen Abschnitt, der die Ansiedlung der Stahlhandelsfirma Drösser behandelt, legt Rainer Kippe vom SSM dem Veedelsbeirat einen Antrag auf Verschiebung vor. Aus seiner Sicht ist das notwendig, weil noch grundsätzliche Fragen, das Gesamtgelände betreffend, nicht zufriedenstellend gelöst sind.

Er nimmt Bezug auf den Entwurf des Architekten Kai Büder, der die schwerwiegendsten Mängel des Plans aufgelistet: Durchgänge, Grünzüge, Blockgröße - alles Fragen, die im Wettbewerbsentwurf mustergültig und preiswürdig gelöst waren. Davon unberührt sei - da sei sich der Beirat einig - dass die Firma Drösser ihre Erweiterungschance haben soll.

Es mus aber noch geklärt werden, wie eine Anbindung der Firma Drösser aussehen kann, die das neue Wohnviertel nicht zum Opfer des Schwerlastverkehrs macht. Dazu soll die Stadt schnellstmöglich einen Workshop durchführen. Mit Planern, Bürgern, Eigentümer Aurelis und Investoren, unter der Leitung des Oberbürgermeisters Jürgen Roters. (rb/MF)